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Die Geschichte des MVV


Alle Straßenbahnbezogenen Daten wurden dem tabellarischen Lebenslauf der Münchner Trambahn
der Freunde des Muenchner Trambahnmuseums e.V. entnommen.
Ein besonderer Dank gilt hierbei Markus Trommer.
Alle S-Bahn-bezogenen Daten wurden der Chronik der IG S-Bahn München entnommen.

23.11.1928 Veröffentlichung einer Studie "zur Verschiebung des Verkehrsschwerpunktes" in München wird neben der Verlegung des Hauptbahnhofes in Richtung Westen auch eine Untergrundbahn vorgeschlagen, "die es ermöglicht, den Fernverkehr bis in die innere Stadt und vielleicht durch diese hindurch zu leiten".
1934 Die Reichsführung in Berlin verfügt im Frühjahr, daß für den Umbau der "Hauptstadt der Bewegung" ein eigenes Entwurfsbüro einzurichten sei. Die Neugestaltung der Stadt steht von Anfang an in einem engen Zusammenhang mit einer Neugestaltung der Verkehrswege.
17.02.1937 Bei einer Besprechung im Reichsverkehrsministerium in Berlin vertritt das Ministerium den Standpunkt, daß der Bau einer Untergrundbahn zur Verbindung des neuen Hauptbahnhofes mit der Stadtmitte eine Sache der Stadt und nicht der Reichsbahn sei.
01.03.1937 In einer Referentenbesprechung bei der Stadt München werden erstmals konkrete Überlegungen für die Realisierung eines U-Bahn-Systems erörtert; eine Kommission wird einberufen, um notwendige Vorarbeiten "raschestens" durchzuführen.
15.04.1937 Die Stadt München beauftragt die Firma Siemens-Bauunion GmbH mit der baureifen Planung einer städtischen Untergrundbahn (U-Bahn).
19.10.1937 Bei einer Besprechung im Bayerischen Staatsministerium des Innern ordnet Reichsführer Adolf Hitler an, die Reichsbahn wie auch die Stadt solle untersuchen, ob sie jeweils das gesamte U-Bahn-Netz übernehmen könne. Die Deutsche Reichsbahn erklärt sich zur Betriebsführung zunächst der angedachten West-Ost-Strecke und wenig später, nach Intervention des Reichsverkehrsministeriums, schließlich zum Bau und späteren Betrieb sämtlicher Tunnelstrecken bereit. Unter Einbeziehung des Vorortverkehrs wird das System nunmehr als S-Bahn überplant.
01.01.1938 Die eigens gegründete Reichsbahnbaudirektion München übernimmt die weiteren Planungen an der S-Bahn München.
22.05.1938 Erster Rammschlag für den Bau der geplanten Nord-Süd-Tunnelstrecke der S-Bahn an der Lindwurm-/Ziemssenstraße. In der Ansprache von Julius Dorpmüller, dem Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn, wird das Vorhaben erstmals in der Öffentlichkeit als "S-Bahn" bezeichnet.
1939 Im September Baubeginn des geplanten Ausbesserungswerks Unterföhring für die S-Bahn. Die Arbeiten werden im Oktober 1943 aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse wieder eingestellt. Der Standort des Ausbesserungswerks wird nunmehr beim Carlshof nördlich von Ismaning geplant, mit dem Bau wird jedoch nicht mehr begonnen.
1940 In München fällt der Entscheid über das Stromsystem der künftigen S-Bahn zugunsten des bei der Vorortbahn bereits vorhandenen Oberleitungssystems mit Einphasen-Wechselstrom von 15 kV.
1941 Kriegsbedingte Einstellung der Konstruktionsarbeiten für die geplanten S-Bahn-Triebzüge. Zunächst war für die Jahre 1941 bis 1943 die Lieferung von 168 Einheiten vorgesehen.
Juli 1941 Im Juli werden auch die Bauarbeiten für den Tunnel in der Lindwurmstraße und das auf ca. 500 Millionen Mark veranschlagte S-Bahn-Netz eingestellt. Lediglich in Penzberg wird 1942 noch mit dem Bau für ein Dampfkraftwerk zur Stromerzeugung für die S-Bahn begonnen, welches nach dem Krieg fertiggestellt und am 01.02.1951 in Betrieb genommen wird.
1945 Im Februar wird nach schweren Luftangriffen auf die Bahnanlagen in München der Fernverkehr nach München Hbf völlig eingestellt. Es verkehren nur noch Bezirks- und Vorortzüge im "Fahren auf Sicht". Auch die Planungen für ein Münchner S-Bahn-Netz werden eingestellt.
31.07.1946 Als Neuzugang ET 182 01 kommt auf der Isartalbahn ein Gleichstromtriebwagen der früheren Militärbahn Peenemünde-Zinnowitz zum Einsatz. Das Fahrzeug war bereits für den Oberleitungsbetrieb mit Dachstromabnehmern ausgerüstet, entsprach ansonsten jedoch weitgehend der Baureihe ET 167 der Berliner S-Bahn.
31.05.1949 Mit ET 182 21, dem auf Oberleitung umgebauten Triebzug ex ET 165 636 der Berliner S-Bahn gelangt erstmalig ein "echter" S-Bahn-Zug im Raum München auf dem mit Gleichstrom elektrifizierten Teilabschnitt der Isartalbahn zum Einsatz. MIt ET 182 11 und 12 folgen noch im selben Jahr bzw. Ende 1950 zwei weitere Triebzüge nach, die durch Umbau aus Beiwagen für die Berliner S-Bahn entstanden waren.
1954 In München nehmen erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg die Landeshauptstadt und die Deutsche Bundesbahn ihre gemeinsamen Bemühungen um ein integriertes Massenverkehrssystem wieder auf.
11.11.1955 Der Stadtrat faßt im Anschluß an eine Sitzung des Verkehrsplanungs- und Werkausschusses den Beschluß, die Straßenbahn so rasch wie möglich zwischen Hauptbahnhof und Isar unter die Straßenoberfläche zu verlegen und geht hierbei von der klassischen Trasse über den Marienplatz für die "Unterpflaster-Straßenbahn" anstelle einer S-Bahn aus.
06.12.1956 Mit dem Beitrag "Ein Stück Tunnel könnte Wunder wirken" greift Josef Ströbl in der Süddeutschen Zeitung die Frage der Verbindungsbahn zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof erneut auf und trägt dazu bei, daß die Vorteile einer künftigen S-Bahn anstelle einer Unterpflaster-Straßenbahn nun auch in der erweiterten Öffentlichkeit diskutiert werden.
1959 Zusammentreten verschiedener Kommissionen aus Vertretern der Landeshauptstadt München und der Deutschen Bundesbahn zur Schaffung eines integrierten Massenverkehrsmittels im Raum München. Die DB erklärt, daß sie eine Verbindungsbahn vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof auf der sogenannten "klassischen Trasse", d.h. auf dem direkten, durch die Neuhauser Straße über den Marienplatz führenden Wege bauen wolle.
15.12.1959 Prof. Leibbrand erläutert dem Stadtrat der LH München sein Gutachten, wonach er für die klassische Trasse die sofortige Ausführung einer städtischen Tiefbahn befürwortet, für die S-Bahn solle eine nördliche Trasse durch die Maximilianstraße offengehalten werden. Der Stadtrat beschließt, das Tiefbahnprojekt in die Planfeststellung zu bringen und gegen die Pläne der DB Widerspruch einzulegen, was am 14.01.1960 erfolgt.
07.06.1960 DB und LH München vereinbaren bei einem Erörterungstermin, die im Widerstreit stehenden Teile der jeweiligen Verkehrsprojekte aus dem Verfahren zu nehmen und die Planungen ohne Festlegung der Trassenfrage in reduzierter Form weiterzubetreiben. Der im März neugewählte OB Dr. Vogel tritt in intensive Gespräche und Schriftwechsel mit der DB-Führung ein.
18.03.1961 Der Bund und am 21.03. der Freistaat Bayern lassen in zwei Schreiben an die LH München ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Mischfinanzierung der Münchner S-Bahn erkennen.
1962 Der Planungsauftrag für den Stammstreckentunnel der S-Bahn wird erteilt.
11.07.1963 Die Pläne für ein aufeinander abgestimmtes unterirdisches Kreuzungsbauwerk von S-Bahn und städtischer Tiefbahn im Bereich des Hauptbahnhofes werden zur Planfeststellung bei der Regierung von Oberbayern eingereicht.
10.07.2963 In einem sechsbändigen Werk "Untersuchungen über die Schaffung unterirdischer Massenverkehrsmittel in München" finden die Arbeiten der seit 1959 tätigen Kommissionen von DB und Stadt München ihren zusammenfassenden Niederschlag. Das darin enthaltene "Projekt C" mit der S-Bahn auf der klassischen Trasse wird als Bestandteil des Stadtentwicklungsplans sowie des Generalverkehrsplans vom Stadtrat der Landeshauptstadt mit 54:5 Stimmen gebilligt.
29.11.1963 In einem ersten detaillierten Betriebsprogramm werden durch die BD München die Grundzüge der S-Bahn festgelegt.
29.01.1964 Ergänzender Beschluß des Stadtrats der LH München, wonach neben dem damals noch als Verbindunsbahn (V-Bahn) bezeichneten West-Ost-Tunnel auch die Nord-Süd-Achse über den Marienplatz als U-Bahn umgehend zu planen und zu bauen sein.
06.05.1964 Die DB beantragt bei der Bundesregierung die Genehmigung und Finanzierung des als "V-Bahn" bezeichneten Projektes gemäß Bundesbahngesetz. In Abänderung der bisherigen Planungen wird auf den Bau des unterirdischen Vorortwendebahnhofes verzichtet; alle Züge aus dem Westen sollen nunmehr über die unterirdische Verbindungsbahn zum Ostbahnhof verkehren.
01.02.1965 Erster Rammschlag am Nordfriedhof (heute U6). In München beginnt das "U-Bahn-Zeitalter".
30.06.1965 Das Bundeskabinett in Bonn entscheidet, daß wegen der anzunehmenden Dringlichkeit der Probleme im Raum München keine Einwände mehr gegen die technische Genehmigung der S-Bahn durch den BMV bestünden. Das Kabinett setzt dabei jedoch die finanzielle Beteiligung des Freistaates Bayern voraus.
09.07.1965 Bei einer Verhandlung, an der Bundeskanzler Ludwig Erhard, unterstützt von den Bundesministern für Verkehr und Finanzen sowie der damalige bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel teilnehmen, kann endlich in allen Fragen Einigung erzielt werden, worauf am 21.07.1965 der BMV den Bau der Münchner S-Bahn genehmigt.
27.10.1965 Der Entwicklunsauftrag für den S-Bahn-Zug ET 420/421 wird erteilt.
15.06.1966 Offizieller Beginn der Arbeiten für die "V-Bahn" in der Arnulfstraße. Im gleichen Jahr bekommt München den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1972, damit verblieben für die S-Bahn nur noch 6 Jahre Bauzeit.
1967 Erste Testfahrten zwischen Alte Heide und Studentenstadt.
09.05.1967 In Anlehnung an die bestehenden S-Bahn-Netze in Hamburg und Berlin beschließt die Bundesbahndirektion München, eine Umbenennung der V-Bahn in S-Bahn zu beantragen, da mit dem Begriff V-Bahn (= Verbindungsbahn) letztlich nur der Tunnel assoziiert wurde. Am 13.12. wird dem Antrag von seiten der DB-Hauptverwaltung in Frankfurt entsprochen.
05.01.1968 Noch während des Baues am Stammstreckentunnel wird kurzfristig auch eine Erschließung der neuen Trabantenstadt Neuperlach durch die S-Bahn von Oberbürgermeister Dr. Vogel in die Diskussion gebracht.
03.07.1968 Die DB teilt der Stadt mit, daß der spätere Nachbau einer Abzweigstelle Richtung Neuperlach aus dem Stammstreckentunnel in der Rosenheimer Straße nur mehr mit hohem Aufwand zu bewerkstelligen wäre und schlägt daher vor, bereits im laufenden Bauvorhaben eine Aufweitung des Tunnels an der entsprechenden Stelle als Vorsorgemaßnahme vorzunehmen.
07.10.1968 Der BMV befürwortet die vorsorgliche Tunnelaufweitung in der Rosenheimer Straße mit zusätzlichen Kosten von 1,5 Mio. DM und sieht Vorteile für einen S-Bahn-Anschluß von Neuperlach. Das städtische Baureferat, die Verkehrsbetriebe sowie das U-Bahn-Referat sprechen sich im November 1968 hingegen für einen U-Bahn-Anschluß aus.
01.06.1969 Beginn der Bauarbeiten am Bahnhof Olympiastadtion auf dem Oberwiesenfeld.
Im August wird mit den umfangreichen Umbauarbeiten des Pasinger Bahnhofs begonnen.
11.12.1969 Ablieferung des ersten Triebzuges BR 420 an das BW München Hbf
28.04.1970 Beschluß des Bayerischen Landtags, wonach die Verkehrserschließung des neuen Flughafens München auf der Schiene durch eine Anbindung an das Münchner S-Bahn-Netz durchzuführen sei, um damit einen schnellen und pünktlichen Anschluß des Flughafens sicherzustellen.
31.05.1970 Der Haltepunkt Westkreuz wird unmittelbar nördlich der neuen Verzweigung der Vorortbahnen von Pasing Richtung Gauting und Herrsching eingerichtet.
06.08.1970 In der Nacht zum 07.08. und vom 01. zum 02.09. werden die Gleise der Vorortbahn zwischen Laim und Pasing auf die neu erstellten Kreuzungsbauwerke zur Einfädelung der Strecken von Moosach und Obermenzing verschwenkt.
21.08.1970 Eine von LH München und DB einberufene Kommission unter Vorsitz von Dr. Thoma aus dem BMV fällt die Eintscheidung zugunsten einer U-Bahn-Anbindung für Neuperlach. Der S-Bahn-Anschluß über die Rosenheimer Straße wird nicht weiterverfolgt, die im Bau befindlichen Tunnelstutzen bleiben als Torso erhalten.
27.09.1970 Eröffnung des Haltepunkts Leienfelsstraße an der Strecke nach Geltendorf.
25.02.1971 Richtfest für den im Rohbau fertiggestellten S-Bahn-Tunnel.
05.04.1971 MVV GmbH gegruendet durch die DB und die Landeshauptstadt Muenchen
26.04.1971 Am bisherigen Haltepunkt Hauptwerkstätte wird der künftige S-Bahnsteig in Betrieb genommen, der Haltepunkt wird am 23.05. in Donnersbergerbrücke umbenannt.
10.05.1971 Inbetriebnahme der neuen Bahnsteige in Laim.
19.05.1971 Erster Einsatz eines ET420 auf der Strecke nach Geltendorf, der regelmäßige Vorlaufbetrieb wird am 01.09. auf dieser Strecke aufgenommen.
26.09.1971 Die Haltepunkte St.-Martin-Straße und Fasanenpark werden neu eingerichtet, der Haltepunkt Fasangarten wird wegen der Umbauarbeiten bis 27.05.1972 außer Betrieb genommen.
19.10.1971 Eroeffnung der ersten U-Bahn Kieferngarten - Goetheplatz
Stillegung der Trambahn-Strecke durch die Ludwigs-/Leopoldstraße (Siegestor) nach Inbetriebnahme der ersten Münchner U-Bahnstrecke.
13.12.1971 Die Akku-Triebwagen der Baureihe ETA515 des BW München-Ost werden im Verkehr nach Erding und Deisenhofen durch ET420 ersetzt.
01.01.1972 S-Bahn-Vorlaufbetrieb mit ET420 nach Dachau, ab 15.03.1972 nach Tutzing.
01.02.1972 Inbetriebnahme des neuen BW München-Steinhausen in einer ersten Ausbaustufe mit vier Hallengleisen, sechs Gleisen für die Innenreinigung und sechs Abstellgleisen.
14.04.1972 Die Verbindungsstrecken von Laim zur Abzw. Obermenzing sowie am 17.04. nach Abzw. Neulustheim werden in Betrieb genommen.
17.04.1972 Aufnahme eines internen Probebetriebes im Stammstreckentunnel mit ET420.
28.04.1972 Eröffnung der Münchner S-Bahn im Stammstreckentunnel und erster öffentlicher Pendelverkehr mit ET420 zwischen Hauptbahnhof (01.05. ab Hackerbrücke) und Ostbahnhof.
01.05.1972 Der Haltepunkt Weichselbaum wird aufgelassen, rund 1 km nordöstlich davon wird der neue Haltepunkt Neugilching eröffnet.
08.05.1972 Eroeffnung der U-Bahnlinie Muenchner Freiheit - Olympiazentrum
26.05.1972 Anläßlich der Einweihung des Großen Stadions mit dem Fußball-Länderspiel Deutschland - Sowjetunion wird der neue Bahnhof Olympiastadion erstmals mit der S-Bahn bedient.
27.05.1972 Vorübergehende Einstellung des Reisezugverkehrs zwischen Ostbahnhof und Ismaning. Der Haltepunkt Föhringer Kanal wird später nicht mehr in Betrieb genommen. Auch der Bahnhof Schleißheim wird für den Personenverkehr aufgelassen.
28.05.1972 Start des Verbundverkehrs mit Inbetriebnahme des gesamten S-Bahn-Netzes (rund 400 km und 101 ET 420/421) und Einführung des MVV-Tariefs. Erstmals in Deutschland geht ein S-Bahn-Netz an einem Stichtag in derartig großem Umfang in Betrieb.
Die Linien S1 bis S6 verkehren mit ET420 und Linienzugbeeinflussung (LZB) im Mindestzugfolgeabstand von zwei Minuten durch den Stammstreckentunnel.
Neueröffnung des Haltepunkts Leuchtenbergring sowie des Bahnhofs Oberschleißheim.
Der erste Verbundfahrplan (MVV) tritt in Kraft.
26.08.1972 Während der XX. Olympischen Sommerspiele bis zum 11.09.1972 werden unter anderem zwei Sonderlinien der S-Bahn über den Nordring zum Olympiastadion eingesetzt.
01.10.1972 Aufnahme des vollen S-Bahn-Betriebes mit ET420 zwischen Grafrath und Geltendorf auch während der HVZ.
01.12.1972 Freigabe der 1. Klasse in der S-Bahn BR 420 aus Kapazitätsgründen (ab 1983 endgültig)
01.02.1973 Rauchverbot in S-Bahnen BR 420
03.06.1973 Einführung des ganztägigen 20-Minuten-Taktes zwischen Moosach und Neubiberg (S1) sowie zwischen Pasing und Trudering (S4).
30.09.1973 Verlängerung Hohenbrunn- Kreuzstraße (S 1); S 3 nach Ismaning
15.01.1974 Die BD München erhält von der DB-Hauptverwaltung den Auftrag, maßstäbliche Vorentwürfe für einen S-Bahn-Ausbau über den Südring zu erarbeiten und gemeinsam mit der MVV GmbH eine Verkehrsanalyse durchzuführen.
01.04.1974 Im "Münchner Stadtanzeiger" erscheint ein Artikel, in welchem der Entwurf des neuen Stadtentwicklungsplanes der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Darin ist erstmals die Forderung der LH München nach einer S-Bahn-Verbindung über den Südring enthalten. Als Befürworter setzen sich insbesondere Stadtbaurat Uli Zech und Joseph Ströbl von der "Süddeutschen Zeitung" für diese Lösung ein.
Auslieferung von 13 weiteren S-Bahn-Triebzügen. Nunmehr sind 139 Einheiten vorhanden.
30.05.1975 Verabschiedung des letzten Münchner Trambahnschaffners auf der Linie 29
01.06.1975 Verlängerung Deisenhofen- Holzkirchen (S 2)
22.11.1975 Verlaengerung der U-Bahn vom Goetheplatz zum Harras
23.11.1975 Stillegung der "vielbesungenen" Trambahn Linie 8. Danach Abbau der Strecke vom Sendlinger Tor durch die Lindwurmstraße. Die U-Bahn fährt jetzt zum Harras
21.10.1976 Jubiläumsfeier 100 Jahre Münchner Trambahn
18.12.1976 Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Lochhausen - Olching
28.05.1978 Integration des regionalen Omnibusverkehrs im Landkreis Muenchen in das MVV-System.
Eröffnung der U-Bahn-Station Poccistraße
27.05.1979 Integration des Busverkehrs im Landkreis Ebersberg
03.11.1979 Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Trudering - Haar
01.01.1980 Integration des Busverkehrs im Landkreis Erding
01.06.1980 Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Olching - Maisach
Integration des Busverkehrs im Landkreis Fuerstenfeldbruck
18.10.1980 Eroeffnung der U-Bahn Olympiazentrum - Neuperlach Sued
19.11.1980 Die U8-Eröffnung führt zur Aufgabe der Trambahn-Strecke vom Ostbahnhof nach Neuperlach (Linie 24) und der Trambahn-Strecke in der Augusten- / Tengstraße (Linie 7)
31.05.1981 Eröffnung/Einführung der Wolfratshauser Strecke in die S-Bahn-Stammstrecke S7
1982 Fahrradmitnahme in S-Bahn-Zügen (auch BR 420)
23.05.1982 Integration des Busverkehrs im Landkreis Bad Toelz/Wolfratshausen
13.09.1982 Integration des Busverkehrs im Landkreis Dachau
16.04.1893 Verlaengerung der U-Bahn vom Harras nach Holzapfelkreuth
28.05.1983 Eroeffnung der U-Bahn (U1) Hauptbahnhof - Rotkreuzplatz
29.05.1983 Stillegung der Trambahn-Strecken Arnulfstraße - Goetheplatz - Silberhornstraße (Linie 17) und Hanauerstraße - Rotkreuzplatz - Nymphenburgstraße (Linie 4) im Zuge der U-Bahneröffnung U1 Rotkreuzplatz. Außerdem wird der Abschnitt Harras - Lorettoplatz stillgelegt
1984 Kreuzungsfreier Ausbau S-Bahn-Station Leuchtenbergring (Vorfeld Ostbahnhof)
10.03.1984 Eroeffnung der U-Bahn (U5) Karlsplatz - Westendstrasse mit den wichtigen Stationen Theresienwiese und Messegelaende
Inbetriebnahme Verbindungsgleis zur U6/3.
11.03.1984 Im Zuge der Eröffnung der U5 wird der Linienbetrieb der Trambahn über die Theresienhöhe eingestellt
03.06.1984 Integration des Busverkehrs in den Gemeinden Neufahrn und Erding, sowie im Landkreis Freising
15.09.1984 Der Abschnitt Harras - Lorettoplatz wird wieder durch die Trambahn Linie 26 befahren
1985 Farbschema orange-kieselgrau statt blau-kieselgrau
01.03.1986 Verlaengerung der U-Bahn vom Karlsplatz zum Odeonsplatz
09.07.1986 Einstimmige Grundsatzentscheidung des Stadtrats für den Erhalt der Trambahn
1987 zweites S-Bahn-Gleis Freiham - Weßling (S 5)
02.11.1987 Inbetriebnahme der Wendeanlage Bf Buchenau (S4)
1988 neues Farbschema orange-weiß 1. Münchner 420er (420 060)
eigener Gleiskörper Haar- Zorneding (S4)
24.03.1988 Verlaengerung der U-Bahn von der Westendstrasse zum Laimer Platz
29.05.1988 Integration des Busverkehrs im Landkreis Freising und der DB-Strecke Freising - Moosburg
Verlaengerung der S-Bahn von Maisach nach Nannhofen (S 3)
08.07.1988 Einstellung der Sonderfahrten zum Olympiastadion
25.09.1988 Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Haar - Zorneding
28.10.1988 Eroeffnung der U-Bahn (U4) Laimer Platz - Arabellapark
Verlaengerung der U-Bahn (U5) Odeonsplatz - Neuperlach Sued
Ende 1988 U-Bahn-Betriebshof: Erweiterung zur Technischen Basis.
28.05.1989 Probebetrieb mit NS-Doppelstockwagenzug mit BR 120 auf der S 4 und im Regionalverkehr München - Augsburg (bis 24.6.)
29.10.1989 Verlaengerung der U-Bahn (U3) Implerstrasse - Forstenrieder Allee
01.06.1991 Verlaengerung der U-Bahn (U3) Forstenrieder Allee - Fuerstenried West
Erster Fahrgastbetrieb mit den neuen Straßenbahn-Gelenkwagen in Niederflurbauweise vom Typ R (3 Prototypen). Letzter Betriebstag der Trambahn-Strecke Fürstenried West - Harras (UStrab) wegen der Eröffnung der U3-Süd
02.06.1991 Tausch des östlichen Linienastes (Ostbahnhof - Ebersberg) von der S4 auf die S5
10.02.1992 1. 420er im Flughafen-Design wird vorgestellt. (420 182)
15.05.1992
17.05.1992
Eroeffnung der S-Bahn (S8) von Pasing zum neuen Flughafen
Inbetriebnahme der Flughafen-S-Bahn Ismaning - Flughafen München II (S 8) mit umgebauten BR 420, danach Lieferung von 6 Neubauten der 7. Bauserie (420 424-430).
Integration der DB-Strecken Grafing - Assling und Ebersberg - Tulling.
Umbenennung des Bahnhofs Unterpfaffenhofen-Germering in Germering-Unterpfaffenhofen.
23.05.1993 Verlaengerung der U-Bahn (U6) Holzapfelkreuth - Klinikum Grosshadern
29.05.1993 Stillegung der Trambahn-Strecke Lorettoplatz - Harras - Messegelände - Westendstraße im Zuge der U6-Verlängerung nach Großhadern. Damit ist der Südwesten Münchens "trambahnfrei"
12.09.1993 erster Einsatz von Doppelstockwagenganituren mit BR  111 im Regionaleilzugverkehr München - Augsburg (-Treuchtlingen)
20.11.1993 Stillegung der Trambahn-Strecken Scheidplatz - Hasenbergl / Harthof (UStrab) im Zuge der U2-Verlängerung Scheidplatz - Dülferstraße. Das verbliebene Restnetz umfaßt nur noch ca. 60 km
21.11.1993 Verlängerung der U-Bahn (U2) Scheidplatz - Duelferstrasse
1994 Triebzüge der BR 420 bekommen das neue DB-Keks (Logo)
Mai 1994 Inbetriebnahme der ersten Beschleunigungsmaßnahme auf der Trambahn Linie 20
30.06.1994 Verlaengerung der U-Bahn (U6) Kieferngarten - Froettmaning
01.07.1995 Feier 100 Jahre Elektrische Trambahn in München
28.10.1995 Verlaengerung der U-Bahn (U6) ueber die Stadtgrenze hinaus bis nach Garching-Hochbrueck
1996 München erhält 6 S-Bahntriebzüge der 8.Bauserie (420 464-469) ausgestattet mit Indusi I60R PZB 90
01.06.1996 Wiedereinführung der Trambahn Linie 17 (Amalienburgstraße - Effnerplatz) mit erneuertem Teilstück Romanplatz - Arnulfstraße - Hauptbahnhof Nord
27.10.1996 Verlaengerung der U-Bahn (U2) Duelferstrasse - Feldmoching
1997 1. Münchner 420ger (420 195) wird in der neuen Nahverkehrsfarbgebung ausgeliefert
Juni 1997 Auslieferung des letzten von 70 Trambahn-Serienwagen (Typ R2.2).
08.11.1997 Eröffnung der wiederhergestellten Osttangente Max Weber Platz - Ostfriedhof (Trambahn Linie 15/25).
09.11.1997 Verlängerung der U-Bahn (U1) Kolumbusplatz - Mangfallplatz
23.05.1998 Verlängerung der U-Bahn (U1) Rotkreuzplatz - Westfriedhof
21.06.1998 Inbetriebnahme von Lichtsignalen im Bahnhof Daglfing.
13.11.1998 Bahnhof Sauerlach wird Haltepunkt.
28.11.1998 Eröffnung der zweiten S-Bahn-Linie (S1) zum Flughafen über die "Neufahrner Spange"
29.05.1999 Verlängerung der U-Bahn (U2) Insbrucker Ring - Messestadt Ost (verzögert wegen des Busunglücks bei Trudering)
13.09.1999 Inbetriebnahme der Linie 16 zwischen Romanplatz und Sendlinger Tor als Verstärkung für die erfolgreiche Linie 17. Neue Wendeschleife am Stachus.
13.12.1999 Der erste von 20 neuen vierteiligen Straßenbahn-Gelenkwagen in Niederflurbauweise vom Typ R 3.3 wird der Presse vorgestellt.
Frj. 2000 Im Laufe des Frühjahres nehmen die ersten neuen, vierteiligen "Jumbo-Trambahnen" vom Typ R 3.3 ihren Betrieb auf. Zunächst werden die ersten Wagen ausschließlich auf der Linie 20/21 eingesetzt, ab Herbst dann auch auf den Linien 19 und 27.
28.05.2000 Verlängerung der S8 über Pasing hinaus auf der Strecke der S3 bis nach Nannhofen. Die S3 Ostbahnhof - Nannhofen wurde eingestellt.
Einführung 10-Minuten-Takt zwischen Ostbahnhof und Olching.
27.07.2000 Zertifizierung der Verbundgesellschaft nach DIN EN ISO 9001.
01.11.2000 Beginn der Einführung der ET 423.
05.11.2000 Inbetriebnahme der Beschleunigung der Linien 18 und 19. Im Abschnitt Hauptbahnhof - Lautensackstraße wird die Vorrangschaltung an den Ampelanlagen für die Trambahn in Betrieb genommen.
10.12.2000 Die neuen ET 423 verkehren planmässig auf der S8 (Nannhofen - Flughafen.
23.02.2001 Die S4 wird 23.2. bis 26.2. komplett auf ET 423 umgestellt, anschließend sukzessive Umstellung der S7.
01.06.2001 Gründung S-Bahn München GmbH.
10.06.2001 Tausch des Ost-Linienastes (Ostbahnhof - Kreuzstrasse). Die S1 hat den neuen Linienweg Freising/Flughafen - Ostbahnhof, die S7 Wolfratshausen - Kreuzstrasse.
Sukzessive Umstellung der S1 auf die neuen ET 423 bis zum 08.07.2001. In Neufahrn wird die Fahrzeugreihung in Richtung München geändert. Die Züge aus Freising kuppeln nun auf die Züge vom Flughafen.
Eröffnung des neuen Bahnhofs Starnberg Nord (S6)
26.10.2001 Festveranstaltung der Stadtwerke München - Verkehrsbetriebe / MVG "125 Jahre Münchner Tram".
29.10.2001 Einführung der S20 als eigenständige S-Bahn-Linie. Die S20 fährt von Pasing über die "Sendlinger Spange" nach Mittersendling, mit Halt am Heimeranplatz (Westbahnsteig), und weiter über Solln nach Deisenhofen. Die Linie wird im Stundentakt betrieben. Bisher wurde die "Sendlinger Spange" nur für Verstärkerzüge im Berufsverkehr genutzt, die sogenannten "Siemenszüge".
30.10.2001 Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke München GmbH wird formell gegründet. Sie übernimmt ab 1.1.2002 den Betrieb von U-Bahn, Bus und Tram.
19.01.2002 2/3 Umstellung der S2 auf die neuen S-Bahnen ET423.
28.04.2002 30 Jahre S-Bahn in München.
Anlässlich dieses Tages wird der historische S-Bahn-Zug ET 420 001 vorgestellt, der an diesem Tag 1200 Fahrgäste in insgesamt 7 Rundfahrten "Rund um München" befördert.
28.05.2002 Jubiläum: 30 Jahre MVV.
10.06.2002 Inbetriebnahme des Seitenbahnsteiges am Heimeranplatz.
16.06.2002 Die S2 wird endgültig auf die neuen S-Bahnen ET423 umgestellt.
22.06.2002 Mit einem großen Geburtstagsfest im Olympiapark feiert der MVV sein 30-jähriges Bestehen.
15.12.2002 Umstellung der S6 auf die neuen S-Bahnen ET423.
19.12.2002 Eröffnung des S-Bahn München-Service-Centers am Münchner Hauptbahnhof.
11.01.2003 Beginn der Bauarbeiten zur Kapazitätserhöhung der S-Bahn-Stammstrecke. Für die nächsten ca. 56 Wochen wird die Stammstrecke an den Wochenenden und während der Nächte komplett gesperrt.
21.06.2003 Umstellung der auf die neuen S-Bahnen ET423. Damit wurde die letzte Linie auf den Betrieb mit der neuen S-Bahn-Baureihe umgestellt. Die Altbau-Triebwagen ET420 verbleiben nur noch für wenige Kurse auf den Verstärkerzügen.
23.06.2003 Alle 204 im Regelbetrieb eingesetzten S-Bahn-Fahrzeuge ET 420 wurden durch neue ET 423 ersetzt.
29.06.2003 Jubiläum 100 Jahre Pasing - Herrsching.
13.09.2003 Offizielle Eröffnung des zweiten Streckengleises Giesing - Deisenhofen mit einer Parallelfahrt ET423 und ET420 001.
18.10.2003 Inbetriebnahme U-Bahnhof Georg-Brauchle-Ring.
Dez. 2003 Inbetriebnahme Umfahrung Berg am Laim.
14.12.2003 Inbetriebnahme der Zweigleisigkeit zwischen Giesing und Deisenhofen inkl. Modernisierung der Stationen.
Die Tramlinie 12 wird zum Fahrplanwechsel am 14.12.2003 als letzte verbliebene Linie ins Beschleunigungsprogramm aufgenommen,
25.01.2004 Vorübergehende Betriebseinstellung bei der Trambahn wegen "Schneeschaufelpingpong":
Wegen eines neuartigen - in einer Meldung des Bayerischen Rundfunks als "Schneeschaufelpingpong" bezeichneten - Konkurrenzkampfes zwischen Straßenbahn und Räumdiensten wird vormittags für ca. 2 Stunden der komplette Straßenbahnbetrieb in München eingestellt. Etliche überwiegend private Räumdienste hatten die reichlich gefallene weiße Pracht von Straßen und Gehwegen fast überall geradewegs auf die Straßenbahngleise befördert, was am Maxmonument sogar zum Entgleisen des Wagens 2206 geführt hatte.
31.01.2004 Die ersten ET420 der 7. und 8. Bauserie werden nach Stuttgart abgegeben.
16.02.2004 Die Tunnelsperrungen an den Wochenende zur Ertüchtigung der Stammstrecke sind beendet.
25.03.2004 Mit 420-429 und 420 430 verlassen die letzten Einheiten der 7. ET420-Bauserie die bayrische Landeshauptstadt. Nur noch wenige Einheiten der 1. und 2. Bauserie fahren im Plandienst auf dem S8-Verstärker zwischen Ostbahnhof und Olching. Bis Mitte 2004 wird auch diese letzte Leistung auf die neue Baureihe ET423 umgestellt.
01.04.2004 Es wurde eine moderate Fahrpreisanhebung im Durchschnitt um 2,9% durchgeführt.
03.04.2004 Die Einschränkungen in der Stammstrecke an Werktagen zum Einbau der LZB sind ebenfalls beendet. Bis Mitte des Jahres 2004 werden noch Restarbeiten durchgeführt, die jedoch keine Betriebseinschränkungen benötigen.
01.05.2004 Neuregelung für Berufspendler zwischen München und Augsburg: AboPlusCard, einheitliches und verbundüber- greifendes Jahresabo. Gemeinsames Angebot vom Augsburger Verkehrsverbund (AVV), der Deutschen Bahn und dem MVV.
24.05.2004 Schließung der Taktlücken auf S2 Ost, ganztägiger 20-Minuten-Takt zwischen München und Deisenhofen.
27.08.2004 Um 21:30 Uhr wurde das alte Stellwerk der Stammstrecke mit dem H/V-Signalsystem nach 32 Jahren Betrieb abgeschalten. Bis zum 30.08. 4 Uhr werden die alten Signale abgebaut, das alte Stellwerk abgeklemmt und das neue Stellwerk mit den Ks-Signalen in Betrieb genommen.
31.10.2004 91. Münchner U-Bahnhof eröffnet: Der U-Bahnhof OEZ (Olympia-Einkaufszentrum) der U1 ging am 31. Oktober in Betrieb.
15.11.2004 Das DB KundenZentrum MVV wird neben der Poccistraße als neue Anlaufstelle für z.B. Bestellungen von MVV-Abos im S-Bahn-Zwischengeschoss Hauptbahnhof eröffnet.
12.12.2004 10-Minuten-Takt auf den Linien S3 und S5, nach Maisach, Germering-Unterpfaffenhofen, Zorneding und Deisenhofen.
Neues Linienkonzept bei der S-Bahn und Nacht-S-Bahnen nach Petershausen.
Neue Liniennummern, neue Fahrpläne, neue Strecken: das gesamte Münchner Busnetz wurde geändert. Das neue Netz wurde übersichtlich gestaltet, z.B. teilt die MVG nun das Busangebot in drei klar definierte Produkte mit einprägsamen Namen auf: MetroBus, StadtBus und TaxiBus.
Offenlassung der S-Bahn-Station Mühlthal.
2005 Sukzessive Inbetriebnahme moderner Zugzielanzeiger und Zugvoranzeiger an Stationen der S- und U-Bahn im Rahmen des Projektes DEFAS (2005).
April 2005 Erhöhung der Leistungsfähigkeit der U6 für einen Zugfolge- abstand von zwei bis drei Minuten sowie Inbetriebnahme des geklappten U-Bahnhofes Fröttmaning mit vier Bahnsteigkanten..
21.11.2005 Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Station Unterföhring inklusive zweigleisigem Streckenausbau in Tieflage.
11.12.2005 Neue S-Bahn-Linienführung: Die S4 Geltendorf wird zur S8. Die Bezeichnung S3 entfällt, die Verstärkerzüge der S3 werden in den Regelverkehr der S4 integriert. Somit wird die bisherige S8 Nannhofen zur S4 Mammendorf.
Einführung des ganztägigen 20 Min-Takts auf der Linie S2 nach Dachau sowie eines 10 Min-Takts in der Hauptverkehrszeit. Auf der Linie S2 nach Petershausen gilt fortan ein ganztägiger 20/40-Min-Takt und ein 20 Min-Takt in der Hauptverkehrszeit.
Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Station Untermenzing.
04.03.2006
bis 09.03.2006
Betriebseinstellung wegen extremer Schneefälle:
Am Samstag, den 04.03.2006 wurde wegen extremer Schneefälle der Straßenbahnbetrieb in München komplett eingestellt. Am Montag, 06.03. wurde zunächst auf der Linie 15 der Betrieb wieder aufgenommen. Da sich die Räumarbeiten schwierig gestalteten, wurde sogar ein Schneepflug von der Verkehrs-AG Nürnberg ausgeliehen. Je nach Räumfortschritt ging Linie um Linie wieder in Betrieb bis am 9. März vormittags mit Freigabe des Abschnittes Lautensackstraße - Gondrellplatz der Betrieb wieder in vollem Umfang aufgenommen werden konnte. mehr
01.04.2006 Das Angebot für Berufspendler zwischen München und Augsburg - die AboPlusCard, ein einheitliches und verbund- übergreifendes Jahresabo, wurde auf die bayernweiten DB-Strecken ausgeweitet, z.B. auch auf die Städte Landshut, Regensburg, Ingolstadt, Rosenheim usw.
29.05.2006 Eröffnung der Bahnsteigerweiterung in der U-Bahn-Station Marienplatz.
09.06.2006 Zu den WM Spielen (09.06. - 09.07.2006) in München sowie während der gesamten WM wurden in München umfangreiche Verstärkungsmaßnahmen bei S- und U-Bahn realisiert. Es konnte eine reibungslose Beförderung aller Fußballfans während der gesamten WM gewährleistet werden.
13.06.2006 Die S-Bahn München bietet im DB-Reisezentrum Ostbahnhof ein eigenes S-Bahn Kunden-Center in dem Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
10.09.2006 Hunderttausende von Gläubigen machten sich auf den Weg, um mit Papst Benedikt XVI. zu feiern. Insbesondere die Papstmesse am Sonntag, 10. September auf dem Freigelände der Neuen Messe München war eine der größten Veranstaltungen - auch für die Verkehrsunternehmen im MVV, die es je gegeben hat.
14.10.2006 Eröffnung der 4,4 km langen Verlängerung der U-Bahn-Linie U6 von Garching-Hochbrück nach Garching-Forschungszentrum mit den neuen Bahnhöfen Garching und Garching Forschungszentrum im Rahmen eines Festaktes. Die Baukosten (netto) betrugen 161 Mio. €.
10.12.2006 Einführung des 5-Minuten-Takts auf der U2 zur Messestadt Ost in der Hauptverkehrszeit.
28.10.2007 Eröffnung der 2,2 km langen Verlängerung der U3 vom Olympiazentrum zum Olympia-Einkaufszentrum.
13.09.2008 Erstmals verkehrt planmäßig ein Hybridbus. Er verkehrt auf der MVV-Regionalbuslinie 210 zwischen Taufkirchen und Neuperlach Süd.
12.12.2009 Eröffnung der Tram 23 Münchner Freiheit - Schwabing Nord mit den Haltestellen Potsdammer Straße, Parzivalplatz, Am Münchner Tor, Anni-Albers-Straße, Domagkstraße.
13.12.2009 Inbetriebnahme der neuen S-Bahn Haltestelle „Hirschgarten“. Die neue Station an der Friedenheimer Brücke zwischen Laim und Donnersberger Brücke ist der erste neue Haltepunkt auf der Münchner Stammstrecke seit 1972.