Michaels WebSite

Reise nach Nepal vom 19. Januar bis zum 30 Januar 2016

Ein besonderer Dank gilt Gebeco GmbH & Co. KG, sowie The Explore Nepal P.Ltd.,
unserem Reiseleiter Ram, sowie unserem Fahrer Ram
und vor allem meinen Freundinnen Jamuna, sowie ihrer Schwester Ganga.

Mutter und Kind am "Affentempel" / Swayambhunath - Highslide JS
Mutter und Kind am "Affentempel" / Swayambhunath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Inhalt:

Wie alles begann
Am 7. Oktober 2008 stieß ich nachmittags auf eine Nachricht über die Ernennung eines dreijährigen Mädchens zur Royal Kumari von Kathmandu, einer lebenden Göttin, welche als Inkarnation der Hindugöttin Taleju verehrt wird. Ich begann zu recherchieren und tauchte ein in eine Welt, die für viele wie aus einer anderen Zeit erscheint. Geschichten von lebenden Göttern kennen wir nur aus Zeiten der alten Griechen und Römer.

Über die Jahre entstand aus meinen Recherchen der Themenbereich über die Kumaris von Nepal auf dieser Website und es war klar dass ich eines Tages selbst nach Nepal fliegen werde um mir die Tempel und die Kultur des Landes anzusehen, welches ich bisher eigentlich nur durch die 8000er des Himalaya kannte und das mich daher eher wenig interessiert hat. Ein konkreter Plan oder gar Termin stand zu dieser Zeit aber noch nicht fest. Genauso wenig konnte ich mir damals vorstellen, was mich noch erwarten würde und dass ich knapp 8 Jahre später immer noch an dem Thema arbeiten und sich mein Plan tatsächlich bewahrheiten würde.

Im Frühjahr 2013 lernte ich Jamuna und Ganga Bajracharya aus Bungamati, einem Dorf ca. 12 km von Kathmandu entfernt, kennen und mit beiden stehe ich inzwischen in regelmäßigem Kontakt. Jetzt stand also fest, ich muss nach Nepal.


Die Planung und Vorbereitungen
Meine Eltern waren am Anfang nicht begeistert von der Idee einer so weiten Reise in eines der ärmsten Länder der Welt und es brauchte schon einiges an Überzeugungsarbeit.

Als ich dann endlich mit ersten Planungen für die Reise begann und einen Termin im Oktober 2014 ins Auge gefasst hatte, machte eine schwere Erkrankung meiner Mutter meine Pläne zunichte. Also begann ich für Oktober 2015 zu planen, aber auch hier deuteten sich terminliche Schwierigkeiten an. Als dann am 25. April 2015 ein schweres Erdbeben Nepal traf, war auch dieser Termin endgültig nicht mehr zu realisieren. Also zum dritten mal neu planen, diesmal sollte es Januar 2016 sein. Vor allem meine Mutter hatte Angst bereits 8 Monate nach dem Erdbeben nach Nepal zu fliegen, aber ich wollte die Reise nicht weiter aufschieben.

Jetzt wird's also ernst. Beim Reiseveranstalter Gebeco habe ich vom 20. - 29. Januar gebucht. Aber erst standen noch die Reiseimpfungen an: Pro Person 3 x Hepatitis A+B, 3 x Tollwut und 1 x Typhus. Ich kann nicht genau sagen, was mehr weh getan, die Spritzen oder die Überweisung der Rechnung :-)

Weil ich im Internet immer wieder von Schwierigkeiten beim Zoll mit Elektronik bei Ein- und Ausreise gelesen hab, habe ich mir beim örtlichen Zollamt Bescheinigungen für meinen Computer- und Fotokram ausstellen lassen. Tatsächlich wollte dann aber kein Mensch die Dokumente haben oder anschauen.

Am 24. Dezember 2015 habe ich per Post die Reiseunterlagen und die Pässe mit den Visa bekommen. Doch schnell war die Vorfreude dahin, als ich bemerkte, dass auf meinem Visum der Stempel der nepalesischen Botschaft fehlte. Die Mitarbeiter von Gebeco haben das Problem aber noch rechtzeitig gelöst, sodass die Reise stattfinden konnte.

Reiseunterlagen - Highslide JS
Reiseunterlagen
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier


Die Anreise - 19.Januar
Aufgrund einer Änderung des Flugplans starteten wir einen Tag früher als ursprünglich geplant. Am 19. Januar ging es gemeinsam mit meinen Eltern um 13:01 deutscher Zeit von Plattling per Zug und Bus mit Umsteigen in Freising zum Flughafen München. Am Flughafen erfuhren wir dann, dass der Check-in-Schalter der Turkish Airlines erst 2 1/2 Stunden vor Abflug öffnet. Warum soll man dann aber mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen sein? Wir durften also noch über eine Stunde auf den Check-in warten - Zeit für die erste Brotzeit :-)
Der Check-in ging recht zügig, nur ein paar Minuten anstehen und ich hatte die Bordkarten für uns drei.

Bordkarten München bis Kathmandu - Highslide JS
Bordkarten München bis Kathmandu
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier

Nachdem wir den Rest unserer Wasserflaschen ausgetrunken haben, ging es zur Pass- und Sicherheitskontrolle. Meine Eltern waren schnell durch, ich hatte weniger Glück. Ich durfte meinen ganzen Computer- und Fotokram auspacken und wurde auf Sprengstoffe getestet. Nach der Kontrolle also alles wieder einpacken und weiter zum Gate C1 wo bereits ein Airbus A321 für den Flug nach Istanbul bereit stand. Um ca. 18:15 begann das Boarding und nach einer kleinen Flughafenrundfahrt zur Enteisungsanlage ging es dann auch schon los Richtung Istanbul.

Airbus A321 am Flughafen München - Terminal 1 Gate C1 - Highslide JS
Airbus A321 am Flughafen München - Terminal 1 Gate C1
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Airbus A321 am Flughafen München - Terminal 1 Gate C1 - Highslide JS
Airbus A321 am Flughafen München - Terminal 1 Gate C1
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Airbus A321 am Flughafen München - Terminal 1 Gate C1 - Highslide JS
Airbus A321 am Flughafen München - Terminal 1 Gate C1
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 CETEETNPT
München18:5519:5523:40
Istanbul21:4522:4503:30

Auf dem Flug von München nach Istanbul gab es Abendessen, Hühnchen mit Reis und Gemüse, was eigentlich auch gut geschmeckt hat. Leider hab ich den Fehler gemacht und meine Kamera und den Fotoapparat im Trolley ins obere Gepäckfach zu packen. Beim Anflug auf Istanbul hätte man schöne Nachtaufnahmen machen können.
Nach der Landung gab es erst mal eine längere "Flughafenrundfahrt". Es hat bestimmt 20 Minuten gedauert, bis wir die Parkposition erreicht hatten. Das Umsteigen ging dann recht zügig und mit nur einmal Fragen haben wir das Anschlußgate gefunden. Vom Gate 212 ging es mit einem Airbus A332 weiter nach Kathmandu. Aber erst hieß es mal wieder warten.

 CETEETNPT
Istanbul23:5500:5504:40
Kathmandu06:5007:5011:35

Auf dem Flug von Istanbul nach Kathmandu gab es außer dem Sonnenaufgang nicht viel zu sehen. Der Blick auf die 8000er des Himalaya blieb uns wegen vieler Wolken verwährt. Vor und während des Landeanflugs gab es noch einige Turbulenzen.

Sonnenaufgang auf dem Flug von Istanbul nach Kathmandu - Highslide JS
Sonnenaufgang auf dem Flug von Istanbul nach Kathmandu
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier


Ankunft in Nepal - 20. Januar
Nach der Landung fuhren wir mit dem Bus zum Ankunftsgebäude wo die Einreiseprozedur, entgegen aller vorherigen Informationen, erstaunlich schnell erledigt war. Die Einreisekarten, wurden bereits im Flugzeug verteilt, wo wir sie auch gleich ausgefüllt haben, sodass auch das bereits erledigt war. Es heißt, dass Elektronik bei der Einreise nach Nepal im Reisepass vermerkt werden muss und bei der Ausreise überprüft wird. Ich wollte Jamuna eigentlich ein Solarladegerät für ihr Smartphone mitbringen, hab es aber deswegen bleiben lassen. Aber jetzt hat sich kein Mensch für meinen Computer- und Fotokram interessiert. Da hätte ich das Solarladegerät auch mitbringen können.
Am Gepäckband mussten wir dann ein bisschen warten. Es ist interessant, was Reisende nach Nepal alles dabei haben ... :-) Nachdem wir unser Gepäck endlich hatten, ging es noch durch die Ausgangskontrolle. Diese Kontrolle ist eigentlich ein Witz. Bei jedem hat es gepiept und rot geleuchtet, aber das hat den Wachmann gar nicht interessiert. Viel wichtiger für ihn war, dass er die Gepäckaufkleber von den Bordkarten abreißt und mit dem Gepäck vergleicht, das man dabei hat. Ok, so kann wenigstens keiner mit dem falschen Gepäck abhauen.

Auf der Fahrt zum Hotel bekamen wir einen ersten Eindruck von Kathmandu, seinen Straßen und seinem Verkehr. Wie war das in den Nachrichten in Deutschland? In Nepal herrscht Treibstoffmangel und man muss tagelang an der Tankstelle für Benzin und Diesel anstehen? Die Schlangen an den Tankstellen haben wir gesehen, aber auch das Verkehrschaos, das nur schwer an Treibstoffmangel glauben lässt. Während der Fahrt meinte mein Vater: "Auf was hab ich mich da bloß eingelassen ..." :-)
Als wir am Hotel ankamen ( Kantipur Temple House ), wurden wir mit Kaffee begrüßt und wir wurden durch das Hotel geführt. Währenddessen wurde unser Gepäck auf die Zimmer gebracht.

Kantipur Temple House vom gegenüberliegenden Parkplatz aus - Highslide JS
Kantipur Temple House vom gegenüberliegenden Parkplatz aus
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick auf den Eingang des Kantipur Temple House - Highslide JS
Blick auf den Eingang des Kantipur Temple House
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Kantipur Temple House Empfang / Rezeption - Highslide JS
Kantipur Temple House Empfang / Rezeption
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Kantipur Temple House Speisesaal - Highslide JS
Kantipur Temple House Speisesaal
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Kantipur Temple House Speisesaal - Highslide JS
Kantipur Temple House Speisesaal
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Schnitzereien im Innengof des Kantipur Temple House - Highslide JS
Schnitzereien im Innengof des Kantipur Temple House
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Flur zu den Zimmern im Kantipur Temple House - Highslide JS
Flur zu den Zimmern im Kantipur Temple House
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Zimmer im Kantipur Temple House - Highslide JS
Zimmer im Kantipur Temple House
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Generator des Kantipur Temple House - Highslide JS
Generator des Kantipur Temple House
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Verteilerkasten in Nepal :-) - Highslide JS
Verteilerkasten in Nepal :-)
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Inzwischen waren wir über 24 Stunden unterwegs und nach dem Auspacken, noch unter dem Eindruck der Fahrt vom Flughafen zum Hotel, meinte meine Mutter: "Ich setze hier keinen Fuß vor die Tür" :-) Also hat sie sich erst mal hingelegt um sich auszuruhen, während mein Vater und ich Richtung Thamel losgegangen sind um Wasser zu kaufen. Es gab zwar im Hotel kostenloses Mineralwasser, aber das war stilles Wasser. Meine Eltern hatten zuerst Bedenken, aber da es auch zum Essen dieses Wasser gab, haben wir es ohne Folgen getrunken.

Eigentlich war bereits für heute Abend ein erstes Treffen mit Jamuna und Ganga geplant, aber Jamuna meinte, wir sollten uns nach der langen Anreise lieber erst mal ausruhen. Schade, ich hatte mich bereits darauf gefreut. Nach dem Abendessen sind wir dann früh ins Bett gegangen um morgen wieder fit zu sein.

Ein weiterer Grund dafür war auch, dass es "Arschkalt" wird, sobald die Sonne untergeht. Tagsüber hat es in Kathmandu im Januar 15 - 20 Grad, Nach Sonnenuntergang wird es aber schnell teilweise unter 0 Grad kalt. Größtenteils gibt es in den Häusern und auch in den Hotels keine Heizung. Die kleinen Elektroheizer, die wir auf den Zimmern hatten funktionieren auch nur, wenn es Strom gibt. Dumm nur, dass es den im Winter auch eher selten gibt. Denn im Winter ist das sog. Load Shedding in Nepal am höchsten.

Load Shedding:
Elektrische Anlagen zur Stromerzeugung und -übertragung können nicht immer den Höchstbedarf an Nachfrage - die maximale Menge an Strom, die von allen Kunden einer bestimmten Region benötigt wird - decken.
In solchen Situationen muss die Gesamtnachfrage gesenkt werden um großflächige Stromausfälle (Blackouts) zu verhindern. Dies kann durch Abschalten bestimmter Kunden oder Netzbereiche, oder durch Spannungsabsenkung (Brownout) geschehen.
Versorgungsunternehmen bedienen sich dafür des Loadsheddings (rollierende Blackouts).

In Nepal läuft das Load Shedding so, dass das Kathmandu-Tal und das übrige Land in 7 Gruppen eingeteilt ist, in denen täglich zu verschiedenen Zeiten der Strom abgeschaltet wird. Dies können im Winter bis zu 16 Stunden täglich sein. Während unseres Aufenthalts betrugen die Abschaltzeiten durchschnittlich 13 Stunden täglich. Unser Hotel lag in der Gruppe 1, während Bungamati, der Wohnort von Jamuna und Ganga, in Gruppe 2 liegt.

 MontagDienstagMittwoch DonnerstagFreitagSamstagSonntag
Gruppe 111:00 - 19:0003:00 - 10:00
14:00 - 20:00
06:00 - 15:00
19:00 - 23:00
10:00 - 16:00
20:00 - 24:00
04:00 - 12:00
16:00 - 22:00
04:00 - 11:00
15:00 - 21:00
05:00 - 14:00
18:00 - 22:00
Gruppe 205:00 - 14:00
18:00 - 22:00
11:00 - 19:0003:00 - 10:00
14:00 - 20:00
06:00 - 15:00
19:00 - 23:00
10:00 - 16:00
20:00 - 24:00
04:00 - 12:00
16:00 - 22:00
04:00 - 11:00
15:00 - 21:00

Da wegen der Stromabschaltungen die Elektroheizer und Heizdecken nicht funktionierten, bekamen wir jeden Abend, während wir beim Abendessen waren, vom Zimmerservice jeweils 2 Wärmflaschen ins Bett. Ohne Strom gibt es übrigens auch kein warmes Wasser im Hotel, also Duschen nach Load-Shedding-Plan. Unser Hotel hatte zum Glück einen Generator, der Morgens und Abends für jeweils ca. zwei Stunden lief, wenn der Strom gerade abgeschaltet war. So blieb uns eine kalte Dusche meistens erspart. An zwei Tagen allerdings sprang der Generator nicht an ...


Swayambhunath, Durbar Square und Altstadt von Kathmandu - 21. Januar
Nach unserer ersten Nacht in Nepal gingen wir um 8:15 zum Frühstück. Eigentlich hätte es ein Frühstücksbüfett gegeben, aber da nach dem Erdbeben und der aktuellen Treibstoffkrise kaum Gäste da waren, wurde es nicht aufgebaut. Man konnte aber alles bestellen, was es gegeben hätte.

Um 9:30 fuhren wir mit unserem Reiseleiter Ram und unserem Fahrer, der ebenfalls Ram hieß, vom Hotel in Richtung Swayambhunath. Die erste Station war der Buddha Park mit seinen drei großen Buddha-Statuen. In der Mitte die 20,4 Meter hohe und damit größte Buddha-Statue Nepals. Sie zeigt den Amitabha Buddha, den Buddha des Unermesslichen Lichtglanzes. Links daneben befindet sich die 19,5 Meter hohe Statue des Avalokiteshvara, dem Bodhisattva des universellen Mitgefühls und auf der rechten Seite die ebenfalls 19,5 Meter hohe Statue des Padmasambhava oder auch Guru Rinpoche genannt, der als Begründer des Buddhismus in Tibet gilt.

Stupa am Buddha Park in Kathmandu - Highslide JS
Stupa am Buddha Park in Kathmandu
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Die drei Buddhas, Amitabha Buddha, Avalokiteshvara, Padmasambhava - Highslide JS
Die drei Buddhas, Amitabha Buddha, Avalokiteshvara, Padmasambhava
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Große Gebetsmühle im Buddha Park in Kathmandu - Highslide JS
Große Gebetsmühle im Buddha Park in Kathmandu
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Weitere Buddha-Statue - Highslide JS
Weitere Buddha-Statue
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Weiter geht es hinauf zur Stupa von Swayambhunath oder auch "Tempel der Affen" genannt, wegen der vielen dort lebenden Rhesusaffen. Swayambhunath ist ein Tempelkomplex, dessen Hauptbauwerk der große buddhistische Stupa ist, der von zwei hinduistischen Türmen flankiert wird. Der Tempelkomplex von Swayambhunath gilt als eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt und wird auf ca. 2500 Jahre geschätzt.

Legende von Swayambhunath:
Das Kathmandu-Tal war einst ein großer See. Sadhus entdeckten eines Tages eine Lotosblüte in der Mitte des Sees und über Jahrhunderte pilgerten Gläubige an die Ufer des Sees und verehrten die Lotosblüte als Symbol Gottes.
Eines Tages stieg eine leuchtende Flamme aus dem Lotoskelch und Swayambhunath erschuf sich selbst - Der aus sich selbst entstandene Gott.
Die Manifestation Buddhas leuchtete bis der Bodhisattva Manjushri aus China den See besuchte. Nach dreimaliger Umrundung schlug er mit seinem Schwert eine Schlucht in die südliche Hügelkette. Mit dem Abfluss des Wassers verschwand auch die Flamme. Die blauleuchtende Lotosblume pflanzte er auf den Hügel von Swayambhunath.

Welt-Friedens-Teich am westlichen Eingang zum Stupa von Swayambhunath - Highslide JS
Welt-Friedens-Teich am westlichen Eingang zum Stupa von Swayambhunath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Affen spielen nahe dem Welt-Friedens-Teich - Highslide JS
Affen spielen nahe dem Welt-Friedens-Teich
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Die Augen Buddhas - Highslide JS
Die Augen Buddhas
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Affen am "Tempel der Affen" - Highslide JS
Affen am "Tempel der Affen"
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Affe am Welt-Friedens-Teich - Highslide JS
Affe am Welt-Friedens-Teich
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Affen am "Tempel der Affen" - Highslide JS
Affen am "Tempel der Affen"
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick übers Kathmandu-Tal - Highslide JS
Blick übers Kathmandu-Tal
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
365 Stufen zum Swayambhunath Stupa - Highslide JS
365 Stufen zum Swayambhunath Stupa
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Nach einem Spaziergang durch den Swayambhunath-Komplex fuhren wir hinunter in die Altstadt von Kathmandu. In der Nähe des Durbar Square sind wir ausgestiegen und haben von dort aus einen Spaziergang durch die Altstadt zum Durbar Square und weiter zurück zu unserem Hotel gemacht.
Am südlichen Ende des Durbar Square liegt die "Freak Street", die eigentlich Jhochhen Tole heißt. Den Namen "Freak Street" erhielt sie zur Zeit des "Hippie Trail" in den 60er und 70er Jahren. Der "Hippie Trail" beschreibt eine Reiseroute über Land von Europa nach Südasien.

 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Wasserstelle nahe des Durbar Square - Highslide JS
Wasserstelle nahe des Durbar Square
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Der Hanuman Dhoka ist ein Gebäudekomplex von ca. 20.000 qm, der die Königspaläste der Malla Könige und der Shah Dynastie umfasst. Die ältesten Gebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurde er von König Pratap Malla durch viele Tempel erweitert. Im Osten des Durbar Square befindet sich das Hanuman Tor, der Palasteingang, welcher von einer Statue des Affengottes Hanuman aus dem Jahre 1672 bewacht wird. Der gesamte Gebäudekomplex, der heute unter anderem auch ein Museum beherbergt, wurde bei den beiden Erdbeben am 25. April und am 12 Mai 2015 schwer beschädigt.

 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Am Durbar Square von Kathmandu befanden sich vor dem verheerenden Erdbeben vom 25 April 2015 über 50 Tempel. Viele davon wurden bei dem Beben der Stärke 7,9 schwer beschädigt oder gar zerstört.
Unter den zerstörten Tempeln ist auch der Kasthamandap Tempel, der als eines der ältesten Gebäude im Kathmandu-Tal gilt. Kasthamandap bedeutet soviel wie "Haus aus Holz". Es wird vermutet, dass der Tempel, der ursprünglich nur ein Versammlungsgebäude war, Namensgeber für die Stadt Kathmandu war.
Ebenfalls sehr bekannt ist der Shiva-Parvati-Tempel, auch Asta Yogini genannt. Charakteristisch sind Shiva und seine Frau Parvati, die das Leben auf dem Durbar Square von ihrem Fenster aus beobachten. Der Tempel wurde im späten 17. Jahrhundert erbaut.
Ein weiteres wichtiges Gebäude am Durbar Square ist der Kumari Bahal, auch Kumari Ghar oder Kumari Che genannt. In diesem Palast, der 1757 von König Jaya Prakash Malla erbaut wurde, wohnt seit dem die Royal Kumari, eine lebende Göttin, die als Inkarnation der Göttin Taleju verehrt wird.

Nava Adarsha Secondary School am Basantapur - Highslide JS
Nava Adarsha Secondary School am Basantapur
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Shiva-Parvati-Tempel, auch Asta Yogini genannt - Highslide JS
Shiva-Parvati-Tempel, auch Asta Yogini genannt
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Maru Ganesha Shrine am Durbar Square - Highslide JS
Maru Ganesha Shrine am Durbar Square
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Garuda - Highslide JS
Garuda
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Bodhi-Baum at Durbar Square, Kathmandu - Highslide JS
Bodhi-Baum at Durbar Square, Kathmandu
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Sadhus - Highslide JS
Sadhus
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Kala Bhairav, Kathmandu Durbar Square - Highslide JS
Kala Bhairav, Kathmandu Durbar Square
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Indrachok, Kathmandu - Highslide JS
Indrachok, Kathmandu
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Durch die überfüllten Gassen der Altstadt marschierten wir, vorbei am Asan Tol mit dem Annapurna Ajima Tempel, zurück zu unserem Hotel und ich war froh, endlich das Chaos auf den Straßen dieser Stadt zu verlassen.
Als ich am Abend im Bett lag und noch über den Tag nachdachte, kam auch mir der Gedanke: "Auf was hab ich mich da bloß eingelassen ..." Aber ich wollte ja unbedingt hier her um Jamuna und ihre Schwester zu treffen, um das Land und seine Kultur kennenzulernen und um mit eigenen Augen das Mädchen zu sehen, das an jenem Tag im Oktober 2008 erst mein Interesse an Nepal und seiner Kultur geweckt hat.


Bodnath, Samata School und Pashupatinath - 22. Januar
Um 9:30 trafen wir uns wieder mit Ram und Ram und fuhren nach Bodnath. Bodnath ist ein Vorort von Kathmandu, kann aber heute schon als Stadtteil gesehen werden. Hier besichtigten wir den 36 Meter hohen Stupa, der zu den größten seiner Art gehört.
Bodnath, dessen Gründung auf das 5. Jahrhundert n. Chr. zurückgeht, ist eines der wichtigsten Ziele buddhistischer Pilger aus der ganzen Region. Nach der Flucht des Dalai Lama aus Tibet, im Jahre 1959, wurde Bodnath ein neues Glaubenszentrum für den tibetischen Buddhismus. Hier residiert der Cini Lama, der dritthöchste religiöse Würdenträger der Tibeter.

Legende von Bodnath:
Kangma, ein überirdisches Wesen aus dem Indra-Himmel, wurde einst als Strafe für einen Diebstahl zur Sterblichkeit verdammt. Sie wurde als Tochter eines Schweinehirten wiedergeboren und früh zur Witwe. Mit Gänsehüten erwarb sie sich einen gewissen Wohlstand. Um ein Heiligtum zu erbauen, erbat sie vom König so viel Land, wie sie mit einem einzigen Fell eines Büffels eingrenzen könnte. Der König sagte zu und sie schnitt das Fell in dünne Streifen und konnte so ein großes Areal abstecken. Nach dem Tod der Gänsehirtin vollendeten ihre Söhne den Bau.

Stupa von Bodnath - Highslide JS
Stupa von Bodnath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick auf Gebäude rund um den Stupa von Bodnath - Highslide JS
Blick auf Gebäude rund um den Stupa von Bodnath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick auf Gebäude rund um den Stupa von Bodnath - Highslide JS
Blick auf Gebäude rund um den Stupa von Bodnath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Tamang Kloster - Highslide JS
Tamang Kloster
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Nach einem zehnminütigen Spaziergang durch die Gassen von Bodnath erreichen wir die Samata School, Teil eines privaten Ausbildungsprojektes mit mehr als 10.000 Schülern. Gründer dieses Projektes ist Uttam Sanjal, dessen Ziel es ist, jedem Kind in Nepal eine Schulausbildung zu ermöglichen. Die Schulgebühren hier betragen 100 Rupien und somit weniger als 1 Euro im Monat.
Viele Schüler sind Waisenkinder, aber auch solche, die von ihren Eltern aus dem landwirtschaftlich geprägten Terai zu Familien in die Stadt geschickt, oft sogar verkauft werden, um dort im Haushalt unter rechtlosen Bedingungen zu arbeiten. Der Arbeitslohn der sogenannten Kamalaris ist meist nur Essen und Unterkunft. Wegen ihrer harten Arbeitsbedingungen kommen diese Kinder aber sehr unregelmäßig zur Schule.
Der Unterricht findet in englisch statt und auf das Erlernen der Sprache wird besonders Wert gelegt, denn ohne Englischkenntnisse ist es kaum möglich einen Abschluss oder gar einen Arbeitsplatz zu bekommen. Auch der sozialen Entwicklung der Schüler, wie Ehrlichkeit, friedliches Zusammenleben und Sorge für die Mitmenschen, wird besonderes Augenmerk geschenkt.

Samata School hauptsächlich aus Bambus erbaut, daher auch "Bamboo school" genannt - Highslide JS
Samata School hauptsächlich aus Bambus erbaut, daher auch "Bamboo school" genannt
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Samata School hauptsächlich aus Bambus erbaut, daher auch "Bamboo school" genannt - Highslide JS
Samata School hauptsächlich aus Bambus erbaut, daher auch "Bamboo school" genannt
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Abschlussklasse der Samata School - Highslide JS
Abschlussklasse der Samata School
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Samata School hauptsächlich aus Bambus erbaut, daher auch "Bamboo school" genannt - Highslide JS
Samata School hauptsächlich aus Bambus erbaut, daher auch "Bamboo school" genannt
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Schüler der Samata School - Highslide JS
Schüler der Samata School
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis fuhren wir zur Tempelanlage von Pashupatinath, einer der wichtigsten Tempelstätten des Hinduismus. Pashupatinath bedeutet wörtlich Herr des Lebens, oder Herr alles Lebendigen. Die Tempelanlage liegt am heiligen Fluss Bagmati. Gott Shiva wird hier als Pashupati verehrt. Während der Tempelbezirk für jeden offen zugänglich ist, darf der eigentliche Pashupati-Tempel nur von Hindus betreten werden.
Obwohl hier bereits in vorchristlicher Zeit eine heilige Stätte vermutet wird, wurde der Tempel erstmals im 5. Jahrhundert erbaut. Im inneren des Tempels befindet sich eine 1,80 Meter hohe Shiva-Statue. Jedes Jahr im Frühjahr pilgern tausende Hindus von weither, um hier das Fest Shivaratri zu feiern.
Am rechten Flussufer des Bagmati, der den Tempelbezirk in zwei Hälften teilt, befinden sich die Verbrennungsstätten, Arya Ghats (Verbrennungsstätten der höheren Kasten) und Surya Ghats (Verbrennungsstätten der niederen Kasten).

Eingang zur Tempelanlage von Pashupatinath - Highslide JS
Eingang zur Tempelanlage von Pashupatinath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Affen von Pashupatinath - Highslide JS
Affen von Pashupatinath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Surya Ghats (Verbrennungsstätten der niederen Kasten) in Pashupatinath - Highslide JS
Surya Ghats (Verbrennungsstätten der niederen Kasten) in Pashupatinath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Arya Ghats (Verbrennungsstätten der höheren Kasten) in Pashupatinath - Highslide JS
Arya Ghats (Verbrennungsstätten der höheren Kasten) in Pashupatinath
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Eingang zum Pashupati-Tempel - Highslide JS
Eingang zum Pashupati-Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier

Bungamati Buspark, Treffen mit Jamuna und Ganga - 23. Januar
Heute sind wir um 10:30 mit Jamuna und Ganga am Busbahnhof in Bungamati verabredet. Unser Fahrer Ram holte uns also um 10:00 am Hotel ab und wir fuhren raus nach Bungamati, wo wir gegen 10:20 ankamen. Weder von Jamuna, noch von Ganga war etwas zu sehen. Naja, sie haben ja noch 10 Minuten Zeit. Es ist 10:30 und keiner da. Auch um 10:45 und um 11:00 noch keiner da. Und auch um 11:15 war noch nichts von Jamuna und Ganga zu sehen. Mein Vater sagte: "Sie werden nicht kommen" und schließlich steigen wir wieder ein und Ram fährt uns zurück ins Hotel. Am Hotel angekommen, sind wir dann noch eine Runde durch Thamel spaziert. Ich hab mich dabei so richtig geärgert, weil ich extra für den Samstag einen freien Tag und den Fahrer organisiert hab, da Jamuna und Ganga am Samstag auch frei haben. Wieder haben mich die beiden versetzt, wie am Mittwoch.

Kurz vor Bungamati - Highslide JS
Kurz vor Bungamati
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Einfahrt in den Busbahnhof von Bungamati - Highslide JS
Einfahrt in den Busbahnhof von Bungamati
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Umgebung Bungamati Busbahnhof - Highslide JS
Umgebung Bungamati Busbahnhof
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Umgebung Bungamati Busbahnhof - Highslide JS
Umgebung Bungamati Busbahnhof
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Umgebung Bungamati Busbahnhof - Highslide JS
Umgebung Bungamati Busbahnhof
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Als wir von unserem Spaziergang zurück kamen, wurden wir bereits an der Rezeption erwartet. Jemand habe für mich angerufen und seine Nummer hinterlassen. Es war Ganga. Kurz nachdem wir im Hotelzimmer waren rief Ganga wieder an um zu fragen, was los sei.
"Warum seid ihr nicht gekommen? Wir haben auf deinen Anruf gewartet um euch am Busbahnhof abzuholen."
"Anruf? Wir wollten uns doch am Busbahnhof treffen, um 10:30. Wir haben eine Stunde dort gewartet, aber keiner von euch kam. Jetzt sind wir wieder im Hotel."
Schließlich haben wir uns für 15:30 im Hotel verabredet. Kurz vorher ging ich also hinunter in die Lobby und wartete. Kurze Zeit später kamen auch meine Eltern und wir setzten uns vor dem Hotel an einen Tisch und bestellten Kaffee. Ich habe schon befürchtet, dass mich die beiden wieder sitzen lassen, aber schließlich kam Jamuna dann doch. Später kam Ganga noch dazu und wir verbrachten gemeinsam mit meinen Eltern einen wunderbaren Abend.

Jamuna, Michael, Ganga, Theresia, Josef - Highslide JS
Jamuna, Michael, Ganga, Theresia, Josef
© Ganga Bajracharya
mehr Details: hier

© Ganga Bajracharya
mehr Details: hier


Bhaktapur - 24. Januar
Für den heutigen Tag stand Bhaktapur auf dem Programm. Bhaktapur, was soviel wie "Stadt der Frommen" bedeutet, ist mit ca. 82.000 Einwohnern (2011) die kleinste der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal und liegt am Fluss Hanumante Khola. Das Stadtbild ist geprägt durch Landwirtschaft, Töpferkunst und eine lebendige traditionelle Musikszene und gilt deshalb als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals.
Die Einwohner von Bhaktapur gehören überwiegend zur Volksgruppe der Newar. 60 Prozent sind Bauern der Jyapu-Kaste.
Im Osten der Stadt liegt der Dattatraya-Platz. Mit seinen 80 x 25 Metern hatte er vermutlich bereits zur Gründungszeit von Bhaktapur, im 7. Jahrhundert vor Chr., als die Stadt noch den Namen Khopo trug, eine zentrale Funktion. Er bildet heute das Zentrum der Oberstadt. Hier befindet sich auch der Dattatreya Tempel, der dem Platz seinen Namen gab. Er wurde 1427 erbaut und ist Dattatreya, einer Mischung aus Brahma, Vishnu und Shiva gewidmet. Seit Jahrhunderten widersteht er Erdbeben und zahlreichen anderen Katastrophen.
Im Westen der Stadt liegt der Taumadhi Square, der das Zentrum der Unterstadt bildet. Hier befindet sich der Nyatapola-Tempel, der mit seinen 30 Metern höchste Tempel des Kathmandu-Tals. Er ist der Göttin Lakshmi geweiht und wurde 1708 fertig gestellt. Aufgrund seiner Bauweise überstand er das große Erdbeben von 1934 und auch die beiden von 2015.
Nordwestlich vom Taumadhi Square befindet sich der Durbar Square von Bhaktapur. Aufgrund seiner politischen Bedeutungslosigkeit und schweren Zerstörungen beim Erdbeben von 1934 ist er weniger prunkvoll als die in Kathmandu oder Patan.

Straßenhunde von Bhaktapur - Highslide JS
Straßenhunde von Bhaktapur
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Dattatreya-Tempel - Highslide JS
Dattatreya-Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Trafitionelle Musiker - Highslide JS
Trafitionelle Musiker
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Meine Mutter und ich - Highslide JS
Meine Mutter und ich
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
In den Gassen von Bhaktapur - Highslide JS
In den Gassen von Bhaktapur
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Zerstörungen durch das Erdbeben am 25. April 2015 - Highslide JS
Zerstörungen durch das Erdbeben am 25. April 2015
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Zerstörungen durch das Erdbeben am 25. April 2015 - Highslide JS
Zerstörungen durch das Erdbeben am 25. April 2015
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Nyatapola-Tempel - Highslide JS
Nyatapola-Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick vom Nyatapola-Tempel hinunter auf den Taumadhi Square - Highslide JS
Blick vom Nyatapola-Tempel hinunter auf den Taumadhi Square
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Helmut-Kohl-Tempel - Highslide JS
Helmut-Kohl-Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier

Patan - 25. Januar
Heute stand Patan auf dem Programm, die dritte der Königsstädte im Kathmandu-Tal. Mit ca. 254.000 Einwohnern (2011) ist Patan neben Kathmandu und Pokhara die drittgrößte Stadt Nepals und die Hauptstadt des Distriktes Lalitpur. Patan ist mehr als 2.300 Jahre alt und war um das Jahr 1000 nach Chr. Die zehntgrößte Stadt der Welt. Die Stadt ist bekannt für ihre zahlreichen und schönen Innenhöfe.

Stadttor von Patan - Highslide JS
Stadttor von Patan
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Stadttor von Patan (andere Seite) - Highslide JS
Stadttor von Patan (andere Seite)
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
In den Straßen von Patan - Highslide JS
In den Straßen von Patan
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
In den Straßen von Patan - Highslide JS
In den Straßen von Patan
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Bäckerei - Highslide JS
Bäckerei
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Obstladen - Highslide JS
Obstladen
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Der Mahabuddha-Tempel ist Siddhartha Gautama geweiht und wurde 1585 von Priester Abhaya Raj erbaut. Er wird auch Tempel der tausend Buddhas genannt, da auf jedem Stein des Tempels eine Bild von Buddha zu sehen ist.

Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas - Highslide JS
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas - Highslide JS
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas - Highslide JS
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas - Highslide JS
Mahabuddha-Tempel - Tempel der tausend Buddhas
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Der Hiranya Varna Mahavihar, oder auch Goldene Tempel, ist ein Buddhistisches Kloster. Die dreistöckige goldene Pagode wurde im 12. Jahrhundert von König Bhaskar Varman erbaut. Einer Legende nach soll es hier eine Maus mit dem Namen Hiranya gegeben haben, deren Augen funkelten wie Diamanten.

Hiranya Varna Mahavihar - Highslide JS
Hiranya Varna Mahavihar
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Hiranya Varna Mahavihar - Highslide JS
Hiranya Varna Mahavihar
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Hiranya Varna Mahavihar - Highslide JS
Hiranya Varna Mahavihar
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Patan Durbar Square - Highslide JS
Patan Durbar Square
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 - Highslide JS

© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Theresia, Ram, Michael - Highslide JS
Theresia, Ram, Michael
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier

Kumari Bahal und Mittagessen mit Ganga - 26. Januar
Eigentlich war das "offizielle Programm" mit dem gestrigen Ausflug nach Patan abgeschlossen und die folgenden Tage wären für Aktivitäten mit Jamuna vorgesehen gewesen. Jamuna hat aber dann leider von ihrem Chef nicht frei bekommen. Also habe ich für diesen Tag nochmals einen Spaziergang mit Ram zum Durbar Square und zum Kumari Bahal, sowie das ohnehin geplante Treffen mit Ganga an ihrem Arbeitsplatz zum Mittagessen organisiert.
Um 9:00 trafen wir uns mit Ram am Hotel und es ging zu Fuß Richtung Durbar Square. Wir kamen vorbei am Dharmadhatu Stupa und am Kathesimbhu Stupa. Der Kathesimbhu Stupa stellt eine kleine Kopie des großen Stupa von Swayambhunath dar und wurde vermutlich um 1650 errichtet. Beim Erdbeben 2015 wurde er kaum beschädigt. Nicht weit entfernt lag das Drubgon Jangchup Choeling Kloster.

Kleiner privater Tempel in einem Innenhof nahe dem Kantipur Temple House - Highslide JS
Kleiner privater Tempel in einem Innenhof nahe dem Kantipur Temple House
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Dharmadhatu Stupa - Highslide JS
Dharmadhatu Stupa
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Auf dem Weg zum Kathesimbhu Stupa - Highslide JS
Auf dem Weg zum Kathesimbhu Stupa
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Unterer Teil des Kathesimbhu Stupa - Highslide JS
Unterer Teil des Kathesimbhu Stupa
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Oberer Teil des Kathesimbhu Stupa - Highslide JS
Oberer Teil des Kathesimbhu Stupa
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Eingang zum Drubgon Jangchup Choeling Kloster - Highslide JS
Eingang zum Drubgon Jangchup Choeling Kloster
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Drubgon Jangchup Choeling Kloster - Highslide JS
Drubgon Jangchup Choeling Kloster
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Shiva Lingam - Highslide JS
Shiva Lingam
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Schließlich kamen wir über den Basantapur zum Durbar Square mit dem Kumari Bahal am unteren Ende. Als wir am Donnerstag da waren, erklärte uns Ram, dass die Kumari nur zwischen 9:00 und 11:00 zu sehen sei, wir waren also zu spät dran, da wir ja Vormittags in Swayambhunath waren. Heute sind wir zur richtigen Zeit hier und wir nutzen die Chance.
Durch den kleinen Eingang zwischen den beiden Löwenstatuen betraten wir den Innenhof. Es waren kaum Leute hier. Vom Verkehrschaos draußen war nichts zu hören. Der Innenhof machte den Eindruck als wäre man im 18. oder 19 Jahrhundert. Seit Jahrzehnten scheint hier nichts mehr passiert zu sein und die Stützbalken, die nach dem Erdbeben von 2015 angebracht wurden, tun ihres dazu. Von Renovierungsarbeiten ist hier nichts zu sehen.
Ram sprach mit jemandem in den oberen Stockwerken des Hauses in Nepali, vielleicht auch Newari. Man konnte niemanden sehen, nur die Antworten hören. Ram wies die umstehenden Leute darauf hin, dass jetzt nicht mehr fotografiert oder gefilmt werden darf. Nach kurzem Warten erschien die Kumari am mittleren der oberen drei Fenster. Sieben Jahre und drei Monate nachdem ich mit Matinas Ernennung zur Kumari überhaupt erst zu diesem Thema kam, stehe ich hier im Innenhof ihres Tempels und sehe sie in Ausübung ihres Amtes. Nach etwa einer halben Minute war alles vorbei und sie verschwand wieder.
Unter dem gerade gewonnenen Eindruck verließen wir nach der obligatorischen Spende den Innenhof und stiegen hinauf auf eine Dachterrasse eines der umliegenden Restaurants. Von hier hatten wir einen wunderbaren Blick hinunter auf den Durbar Square.

Blick über den Basantapur - Highslide JS
Blick über den Basantapur
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick auf den Kumari Bahal vom Basantapur aus. - Highslide JS
Blick auf den Kumari Bahal vom Basantapur aus.
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick auf den Kumari Bahal vom Durbar Square aus - Highslide JS
Blick auf den Kumari Bahal vom Durbar Square aus
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Wagen der Kumari - Highslide JS
Wagen der Kumari
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Innenhof des Kumari Bahal - Fenster der Kumari - Highslide JS
Innenhof des Kumari Bahal - Fenster der Kumari
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Hanuman Dhoka und Kumari Bahal - Highslide JS
Hanuman Dhoka und Kumari Bahal
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick hinunter auf Maru Ganesha - Highslide JS
Blick hinunter auf Maru Ganesha
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 
Für 11 Uhr waren wir mit Ganga verabredet und wir gingen zu dem Hotel in dem sie arbeitete. Ursprünglich wollte ich ja hier wohnen, direkt am Durbar Square, aber leider arbeitete meine Reiseagentur nicht mit diesem Hotel zusammen. Bei meiner nächsten Nepalreise werde ich aber versuchen hier zu wohnen. Ganga führte uns durch das Hotel und wir setzten uns schließlich in den Innenhof zum Mittagessen. Da Ganga arbeiten musste, konnte sie leider nicht mit uns gemeinsam essen.

Ram, Ganga, Theresia, Michael - Highslide JS
Ram, Ganga, Theresia, Michael
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier


Treffen mit Jamuna, Bungamati, Kokhana, Jal Binayak Temple, Kirtipur - 27. Januar
Nachdem Jamuna wenigstens einen Teil des Tages frei bekommen konnte haben wir uns für 10 Uhr mit Jamuna und unserem Fahrer am Hotel verabredet, um diesmal gemeinsam nach Bungamati zu fahren. Jamuna war nach der Aktion vom Samstag diesmal überpünktlich.

Michael, Jamuna, Theresia - Highslide JS
Michael, Jamuna, Theresia
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier

In Bungamati parkte unser Fahrer in der Nähe von Jamunas Haus und wartete auf uns. Jamuna führte uns zu ihrem Haus wo sie uns auf einen Kaffee eingeladen hatte. Wir lernten auch ihren Vater kennen, der aber leider nur sehr wenig Englisch sprach. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang durch das Dorf und auch zum Rato Machhendranath Tempel, bzw. zu dem Platz, an dem er bis zum Erdbeben vom 25. April 2015 stand. Der Tempel wurde 1593 im Shikhara-Stil erbaut und bei dem Erdbeben vollständig zerstört.

In den Gassen von Bungamati - Highslide JS
In den Gassen von Bungamati
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Das Haus der amtierenden Komari von Bungamati - Highslide JS
Das Haus der amtierenden Komari von Bungamati
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Jamuna, Theresia, Michael - Highslide JS
Jamuna, Theresia, Michael
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
In den Gassen von Bungamati - Highslide JS
In den Gassen von Bungamati
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Die Wächter des Machhendranath Tempels stehen noch - Der Tempel leider nicht mehr - Highslide JS
Die Wächter des Machhendranath Tempels stehen noch - Der Tempel leider nicht mehr
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Vorläufiger Ersatz für den Machhendranath Tempel - Highslide JS
Vorläufiger Ersatz für den Machhendranath Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Plan des Machhendranath Tempels - Highslide JS
Plan des Machhendranath Tempels
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Hier stand der Machhendranath Tempel - Highslide JS
Hier stand der Machhendranath Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Tor nach Bungamati - Highslide JS
Tor nach Bungamati
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
 
Wir fuhren weiter nach Khokana. Dieser Ort liegt etwa einen Kilometer von Bungamati entfernt. Früher waren Bungamati und Khokana jeweils eigenständige Gemeinden, sind aber seit 2014 zu einem Verbund mit Chhampi, Dukuchhap und Sainbu zusammengeschlossen. Die daraus am 2. Dezember 2014 gegründete Stadt Karyabinayak beheimatet etwa 38.000 Einwohner. Khokana ist bekannt für seine Senfölproduktion.

Shree Rudrayani Tempel - Highslide JS
Shree Rudrayani Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
In den Gassen von Khokana - Highslide JS
In den Gassen von Khokana
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
In den Gassen von Khokana - Highslide JS
In den Gassen von Khokana
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Senföl-Fabrik - Highslide JS
Senföl-Fabrik
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Senföl-Fabrik - Highslide JS
Senföl-Fabrik
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Auf dem Weg nach Kirtipur machten wir einen Zwischenstopp am Jal Binayak Tempel. Der Tempel ist dem Hindugott Ganesh geweiht und wurde 1602 erbaut. 1750 wurde er von König Rajya Prakash Malla von Kathmandu im Pagoden-Stil renoviert.

Jal Binayak Tempel - Highslide JS
Jal Binayak Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Jal Binayak Tempel - Highslide JS
Jal Binayak Tempel
© MichaelMurr
mehr Details: hier

© MichaelMurr
mehr Details: hier
Kirtipur liegt südwestlich von Kathmandu auf einer kleinen Anhöhe. Bei der Einnahme des Kathmandutales durch den Gorkhakönig Prithvi Narayan Shah im Jahre 1767 leistete Kirtipur erbitterten Widerstand und konnte erst im dritten Anlauf durch eine List eingenommen werden. Aus Rache für den Widerstand ließ der Gorkhakönig allen Einwohnern Nasen und Lippen abschneiden.
Auf unserem Spaziergang durch Kirtipur zeigte uns Jamuna den Bagh Bhairab Tempel, der vermutlich im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Er ist dem Gott Bhairab in Tigerform geweiht. Er wird als Beschützer von Kirtipur gesehen und von Einheimischen Ajudeu genannt.
Da Jamuna auch heute noch arbeiten musste fuhren wir zurück nach Bungamati um sie oberhalb ihrer Firma abzusetzen. Jamuna versprach, dass sie morgen noch mal in unserem Hotel vorbei kommen will, bevor wir am Freitag zurück nach Deutschland fliegen. Wir verabschieden uns und fahren zurück in unser Hotel.

Bagh Bhairab Tempel - Highslide JS
Bagh Bhairab Tempel
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Hill-Town School Kirtipur - Highslide JS
Hill-Town School Kirtipur
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Blick über das Tal - Highslide JS
Blick über das Tal
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Kirtipur Gumba - Highslide JS
Kirtipur Gumba
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Am folgenden Tag gingen wir etwas später zum Frühstück und machten dann einen letzten Spaziergang durch Thamel. Nach dem packen nutzten wir den Rest des Tages noch zum Ausruhen vor der langen Rückreise. Vergeblich wartete ich auf Jamuna oder eine Nachricht von ihr. Um kurz nach 21 Uhr meldete sich Ganga und versprach, dass sie mit Jamuna morgen zum Frühstück kommen würden um sich zu verabschieden.


Rückreise - 29. Januar
Am Freitag ging es über Istanbul zurück nach Deutschland. Aufgrund des Treibstoffmangels, der gerade in Nepal herrschte stand uns eine Reise von über 30 Stunden bevor. Für 7:45 hatten wir das Frühstück und für 9:30 die Fahrt zum Flughafen geplant. Bereits um 7:30 waren Jamuna und Ganga in der Lobby und warteten auf uns.
Für meinen Vater und mich hatten die beiden jeweils einen Dhaka Topi, eine nepalesische Kopfbedeckung, und für meine Mutter eine Art Poncho als Abschiedsgeschenk mitgebracht. Bevor wir zusammen zum Frühstück gingen, machten wir noch Abschiedsfotos in der Lobby. Jamuna musste schon wieder zur Arbeit, während Ganga noch bis zum Ende des Frühstücks blieb. Wir verabschiedeten uns und ich versprach wieder zu kommen.

Theresia, Michael, Jamuna, Josef - Highslide JS
Theresia, Michael, Jamuna, Josef
© Ganga Bajracharya
mehr Details: hier

© Ganga Bajracharya
mehr Details: hier
Ganga, Theresia, Michael, Jamuna - Highslide JS
Ganga, Theresia, Michael, Jamuna
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Um 9:30 wurden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. Der Check-in war kein Problem und die erste Sicherheitskontrolle hatten wir schnell hinter uns. Wir kamen in einen Raum, wo wir die Ausreisekarten ausfüllen mussten. Nun ging es weiter zur eigentlichen Ausreise- und Passkontrolle. Direkt danach erfolgte eine weitere Sicherheitskontrolle, diesmal mit dem obligatorischen Durchleuchten des Handgepäcks. Wie auch schon bei der Einreise, hat sich auch bei der Ausreise kein Mensch für meinen Computer- und Fotokram interessiert.
Nach dieser letzten Kontrolle ging es weiter zum Gate 5, von wo aus wir abfliegen sollten. Hier hieß es nun warten.

Bordkarten Kathmandu bis München - Highslide JS
Bordkarten Kathmandu bis München
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Wartebereich an den Gates - Highslide JS
Wartebereich an den Gates
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Wartebereich an den Gates - Highslide JS
Wartebereich an den Gates
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Airbus A332 am Gate 5 - Highslide JS
Airbus A332 am Gate 5
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Mit etwas Verspätung begann das Boarding. Ein letzter Blick auf den Tower und das Flughafengebäude und wir rollten zur Startbahn. Wenige Minuten später waren wir schon auf dem Weg nach Istanbul. Vorher mussten wir aber noch in Neu Delhi auftanken.
Über 10 Stunden bis Istanbul. - Viel Zeit zum Nachdenken. - Werden wir wieder kommen? - Werden wir Jamuna und Ganga wieder treffen können? - Was denken meine Eltern gerade - Beim Rückflug haben wir freie Sicht auf die 8000er des Himalaya, die uns bei der Anreise noch verwehrt blieb.

Kathmandu Airport Tower - Highslide JS
Kathmandu Airport Tower
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Himalaya - Highslide JS
Himalaya
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Himalaya - Highslide JS
Himalaya
© Michael Murr
mehr Details: hier

© Michael Murr
mehr Details: hier
Für mich steht fest, dass ich wieder kommen werde. Ich habe es Jamuna und Ganga versprochen und es war eine der schönsten Reisen überhaupt.

Copyright © 1996 - 2016 Michael Murr  -  Design: Michael Murr