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Die Geschichte des MVV

Die Straßenbahnbezogenen Daten wurden zum großen Teil dem tabellarischen Lebenslauf der Münchner Trambahn
der Freunde des Muenchner Trambahnmuseums e.V. entnommen.
Ein besonderer Dank gilt hierbei Markus Trommer.
Die S-Bahn-bezogenen Daten wurden zum großen Teil der Chronik der IG S-Bahn München entnommen.

Zeitpunkt
Ereignis


Ereignisse des Jahres 1928
23.11.1928
Veröffentlichung einer Studie "zur Verschiebung des Verkehrsschwerpunktes" in München wird neben der Verlegung des Hauptbahnhofes in Richtung Westen auch eine Untergrundbahn vorgeschlagen, "die es ermöglicht, den Fernverkehr bis in die innere Stadt und vielleicht durch diese hindurch zu leiten".


Ereignisse des Jahres 1934
1934
Die Reichsführung in Berlin verfügt im Frühjahr, daß für den Umbau der "Hauptstadt der Bewegung" ein eigenes Entwurfsbüro einzurichten sei. Die Neugestaltung der Stadt steht von Anfang an in einem engen Zusammenhang mit einer Neugestaltung der Verkehrswege.


Ereignisse des Jahres 1937
17.02.1937
Bei einer Besprechung im Reichsverkehrsministerium in Berlin vertritt das Ministerium den Standpunkt, daß der Bau einer Untergrundbahn zur Verbindung des neuen Hauptbahnhofes mit der Stadtmitte eine Sache der Stadt und nicht der Reichsbahn sei.

01.03.1937
In einer Referentenbesprechung bei der Stadt München werden erstmals konkrete Überlegungen für die Realisierung eines U-Bahn-Systems erörtert; eine Kommission wird einberufen, um notwendige Vorarbeiten "raschestens" durchzuführen.

15.04.1937
Die Stadt München beauftragt die Firma Siemens-Bauunion GmbH mit der baureifen Planung einer städtischen Untergrundbahn (U-Bahn).

19.10.1937
Bei einer Besprechung im Bayerischen Staatsministerium des Innern ordnet Reichsführer Adolf Hitler an, die Reichsbahn wie auch die Stadt solle untersuchen, ob sie jeweils das gesamte U-Bahn-Netz übernehmen könne. Die Deutsche Reichsbahn erklärt sich zur Betriebsführung zunächst der angedachten West-Ost-Strecke und wenig später, nach Intervention des Reichsverkehrsministeriums, schließlich zum Bau und späteren Betrieb sämtlicher Tunnelstrecken bereit. Unter Einbeziehung des Vorortverkehrs wird das System nunmehr als S-Bahn überplant.


Ereignisse des Jahres 1938
01.01.1938
Die eigens gegründete Reichsbahnbaudirektion München übernimmt die weiteren Planungen an der S-Bahn München.

22.05.1938
Erster Rammschlag für den Bau der geplanten Nord-Süd-Tunnelstrecke der S-Bahn an der Lindwurm-/Ziemssenstraße. In der Ansprache von Julius Dorpmüller, dem Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn, wird das Vorhaben erstmals in der Öffentlichkeit als "S-Bahn" bezeichnet.


Ereignisse des Jahres 1939
1939
Im September Baubeginn des geplanten Ausbesserungswerks Unterföhring für die S-Bahn. Die Arbeiten werden im Oktober 1943 aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse wieder eingestellt. Der Standort des Ausbesserungswerks wird nunmehr beim Carlshof nördlich von Ismaning geplant, mit dem Bau wird jedoch nicht mehr begonnen.


Ereignisse des Jahres 1940
1940
In München fällt der Entscheid über das Stromsystem der künftigen S-Bahn zugunsten des bei der Vorortbahn bereits vorhandenen Oberleitungssystems mit Einphasen-Wechselstrom von 15 kV.


Ereignisse des Jahres 1941
1941
Kriegsbedingte Einstellung der Konstruktionsarbeiten für die geplanten S-Bahn-Triebzüge. Zunächst war für die Jahre 1941 bis 1943 die Lieferung von 168 Einheiten vorgesehen.

Juli 1941
Im Juli werden auch die Bauarbeiten für den Tunnel in der Lindwurmstraße und das auf ca. 500 Millionen Mark veranschlagte S-Bahn-Netz eingestellt. Lediglich in Penzberg wird 1942 noch mit dem Bau für ein Dampfkraftwerk zur Stromerzeugung für die S-Bahn begonnen, welches nach dem Krieg fertiggestellt und am 01.02.1951 in Betrieb genommen wird.


Ereignisse des Jahres 1945
1945
Im Februar wird nach schweren Luftangriffen auf die Bahnanlagen in München der Fernverkehr nach München Hbf völlig eingestellt. Es verkehren nur noch Bezirks- und Vorortzüge im "Fahren auf Sicht". Auch die Planungen für ein Münchner S-Bahn-Netz werden eingestellt.


Ereignisse des Jahres 1946
31.07.1946
Als Neuzugang ET 182 01 kommt auf der Isartalbahn ein Gleichstromtriebwagen der früheren Militärbahn Peenemünde-Zinnowitz zum Einsatz. Das Fahrzeug war bereits für den Oberleitungsbetrieb mit Dachstromabnehmern ausgerüstet, entsprach ansonsten jedoch weitgehend der Baureihe ET 167 der Berliner S-Bahn.


Ereignisse des Jahres 1949
31.05.1949
Mit ET 182 21, dem auf Oberleitung umgebauten Triebzug ex ET 165 636 der Berliner S-Bahn gelangt erstmalig ein "echter" S-Bahn-Zug im Raum München auf dem mit Gleichstrom elektrifizierten Teilabschnitt der Isartalbahn zum Einsatz. MIt ET 182 11 und 12 folgen noch im selben Jahr bzw. Ende 1950 zwei weitere Triebzüge nach, die durch Umbau aus Beiwagen für die Berliner S-Bahn entstanden waren.


Ereignisse des Jahres 1954
1954
In München nehmen erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg die Landeshauptstadt und die Deutsche Bundesbahn ihre gemeinsamen Bemühungen um ein integriertes Massenverkehrssystem wieder auf.


Ereignisse des Jahres 1955
11.11.1955
Der Stadtrat faßt im Anschluß an eine Sitzung des Verkehrsplanungs- und Werkausschusses den Beschluß, die Straßenbahn so rasch wie möglich zwischen Hauptbahnhof und Isar unter die Straßenoberfläche zu verlegen und geht hierbei von der klassischen Trasse über den Marienplatz für die "Unterpflaster-Straßenbahn" anstelle einer S-Bahn aus.


Ereignisse des Jahres 1956
06.12.1956
Mit dem Beitrag "Ein Stück Tunnel könnte Wunder wirken" greift Josef Ströbl in der Süddeutschen Zeitung die Frage der Verbindungsbahn zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof erneut auf und trägt dazu bei, daß die Vorteile einer künftigen S-Bahn anstelle einer Unterpflaster-Straßenbahn nun auch in der erweiterten Öffentlichkeit diskutiert werden.


Ereignisse des Jahres 1959
1959
Zusammentreten verschiedener Kommissionen aus Vertretern der Landeshauptstadt München und der Deutschen Bundesbahn zur Schaffung eines integrierten Massenverkehrsmittels im Raum München. Die DB erklärt, daß sie eine Verbindungsbahn vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof auf der sogenannten "klassischen Trasse", d.h. auf dem direkten, durch die Neuhauser Straße über den Marienplatz führenden Wege bauen wolle.

15.12.1959
Prof. Leibbrand erläutert dem Stadtrat der LH München sein Gutachten, wonach er für die klassische Trasse die sofortige Ausführung einer städtischen Tiefbahn befürwortet, für die S-Bahn solle eine nördliche Trasse durch die Maximilianstraße offengehalten werden. Der Stadtrat beschließt, das Tiefbahnprojekt in die Planfeststellung zu bringen und gegen die Pläne der DB Widerspruch einzulegen, was am 14.01.1960 erfolgt.


Ereignisse des Jahres 1960
07.06.1960
DB und LH München vereinbaren bei einem Erörterungstermin, die im Widerstreit stehenden Teile der jeweiligen Verkehrsprojekte aus dem Verfahren zu nehmen und die Planungen ohne Festlegung der Trassenfrage in reduzierter Form weiterzubetreiben. Der im März neugewählte OB Dr. Vogel tritt in intensive Gespräche und Schriftwechsel mit der DB-Führung ein.


Ereignisse des Jahres 1961
18.03.1961
Der Bund und am 21.03. der Freistaat Bayern lassen in zwei Schreiben an die LH München ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Mischfinanzierung der Münchner S-Bahn erkennen.


Ereignisse des Jahres 1962
1962
Der Planungsauftrag für den Stammstreckentunnel der S-Bahn wird erteilt.


Ereignisse des Jahres 1963
11.07.1963
Die Pläne für ein aufeinander abgestimmtes unterirdisches Kreuzungsbauwerk von S-Bahn und städtischer Tiefbahn im Bereich des Hauptbahnhofes werden zur Planfeststellung bei der Regierung von Oberbayern eingereicht.

10.07.2963
In einem sechsbändigen Werk "Untersuchungen über die Schaffung unterirdischer Massenverkehrsmittel in München" finden die Arbeiten der seit 1959 tätigen Kommissionen von DB und Stadt München ihren zusammenfassenden Niederschlag. Das darin enthaltene "Projekt C" mit der S-Bahn auf der klassischen Trasse wird als Bestandteil des Stadtentwicklungsplans sowie des Generalverkehrsplans vom Stadtrat der Landeshauptstadt mit 54:5 Stimmen gebilligt.

29.11.1963
In einem ersten detaillierten Betriebsprogramm werden durch die BD München die Grundzüge der S-Bahn festgelegt.


Ereignisse des Jahres 1964
29.01.1964
Ergänzender Beschluß des Stadtrats der LH München, wonach neben dem damals noch als Verbindunsbahn (V-Bahn) bezeichneten West-Ost-Tunnel auch die Nord-Süd-Achse über den Marienplatz als U-Bahn umgehend zu planen und zu bauen sein.

06.05.1964
Die DB beantragt bei der Bundesregierung die Genehmigung und Finanzierung des als "V-Bahn" bezeichneten Projektes gemäß Bundesbahngesetz. In Abänderung der bisherigen Planungen wird auf den Bau des unterirdischen Vorortwendebahnhofes verzichtet; alle Züge aus dem Westen sollen nunmehr über die unterirdische Verbindungsbahn zum Ostbahnhof verkehren.


Ereignisse des Jahres 1965
01.02.1965
Erster Rammschlag am Nordfriedhof (heute U6). In München beginnt das "U-Bahn-Zeitalter".

30.06.1965
Das Bundeskabinett in Bonn entscheidet, daß wegen der anzunehmenden Dringlichkeit der Probleme im Raum München keine Einwände mehr gegen die technische Genehmigung der S-Bahn durch den BMV bestünden. Das Kabinett setzt dabei jedoch die finanzielle Beteiligung des Freistaates Bayern voraus.

09.07.1965
Bei einer Verhandlung, an der Bundeskanzler Ludwig Erhard, unterstützt von den Bundesministern für Verkehr und Finanzen sowie der damalige bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel teilnehmen, kann endlich in allen Fragen Einigung erzielt werden, worauf am 21.07.1965 der BMV den Bau der Münchner S-Bahn genehmigt.

27.10.1965
Der Entwicklunsauftrag für den S-Bahn-Zug ET 420/421 wird erteilt.


Ereignisse des Jahres 1966
15.06.1966
Offizieller Beginn der Arbeiten für die "V-Bahn" in der Arnulfstraße. Im gleichen Jahr bekommt München den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1972, damit verblieben für die S-Bahn nur noch 6 Jahre Bauzeit.


Ereignisse des Jahres 1967
1967
Erste Testfahrten zwischen Alte Heide und Studentenstadt.

09.05.1967
In Anlehnung an die bestehenden S-Bahn-Netze in Hamburg und Berlin beschließt die Bundesbahndirektion München, eine Umbenennung der V-Bahn in S-Bahn zu beantragen, da mit dem Begriff V-Bahn (= Verbindungsbahn) letztlich nur der Tunnel assoziiert wurde. Am 13.12. wird dem Antrag von seiten der DB-Hauptverwaltung in Frankfurt entsprochen.


Ereignisse des Jahres 1968
05.01.1968
Noch während des Baues am Stammstreckentunnel wird kurzfristig auch eine Erschließung der neuen Trabantenstadt Neuperlach durch die S-Bahn von Oberbürgermeister Dr. Vogel in die Diskussion gebracht.

03.07.1968
Die DB teilt der Stadt mit, daß der spätere Nachbau einer Abzweigstelle Richtung Neuperlach aus dem Stammstreckentunnel in der Rosenheimer Straße nur mehr mit hohem Aufwand zu bewerkstelligen wäre und schlägt daher vor, bereits im laufenden Bauvorhaben eine Aufweitung des Tunnels an der entsprechenden Stelle als Vorsorgemaßnahme vorzunehmen.

07.10.1968
Der BMV befürwortet die vorsorgliche Tunnelaufweitung in der Rosenheimer Straße mit zusätzlichen Kosten von 1,5 Mio. DM und sieht Vorteile für einen S-Bahn-Anschluß von Neuperlach. Das städtische Baureferat, die Verkehrsbetriebe sowie das U-Bahn-Referat sprechen sich im November 1968 hingegen für einen U-Bahn-Anschluß aus.


Ereignisse des Jahres 1969
01.06.1969
Beginn der Bauarbeiten am Bahnhof Olympiastadtion auf dem Oberwiesenfeld.

01.06.1969
Im August wird mit den umfangreichen Umbauarbeiten des Pasinger Bahnhofs begonnen.

11.12.1969
Ablieferung des ersten Triebzuges BR 420 an das BW München Hbf


Ereignisse des Jahres 1970
28.04.1970
Beschluß des Bayerischen Landtags, wonach die Verkehrserschließung des neuen Flughafens München auf der Schiene durch eine Anbindung an das Münchner S-Bahn-Netz durchzuführen sei, um damit einen schnellen und pünktlichen Anschluß des Flughafens sicherzustellen.

31.05.1970
Der Haltepunkt Westkreuz wird unmittelbar nördlich der neuen Verzweigung der Vorortbahnen von Pasing Richtung Gauting und Herrsching eingerichtet.

06.08.1970
In der Nacht zum 07.08. und vom 01. zum 02.09. werden die Gleise der Vorortbahn zwischen Laim und Pasing auf die neu erstellten Kreuzungsbauwerke zur Einfädelung der Strecken von Moosach und Obermenzing verschwenkt.

21.08.1970
Eine von LH München und DB einberufene Kommission unter Vorsitz von Dr. Thoma aus dem BMV fällt die Eintscheidung zugunsten einer U-Bahn-Anbindung für Neuperlach. Der S-Bahn-Anschluß über die Rosenheimer Straße wird nicht weiterverfolgt, die im Bau befindlichen Tunnelstutzen bleiben als Torso erhalten.

27.09.1970
Eröffnung des Haltepunkts Leienfelsstraße an der Strecke nach Geltendorf.


Ereignisse des Jahres 1971
25.02.1971
Richtfest für den im Rohbau fertiggestellten S-Bahn-Tunnel.

05.04.1971
MVV GmbH gegruendet durch die DB und die Landeshauptstadt Muenchen

26.04.1971
Am bisherigen Haltepunkt Hauptwerkstätte wird der künftige S-Bahnsteig in Betrieb genommen, der Haltepunkt wird am 23.05. in Donnersbergerbrücke umbenannt.

10.05.1971
Inbetriebnahme der neuen Bahnsteige in Laim.

19.05.1971
Erster Einsatz eines ET420 auf der Strecke nach Geltendorf, der regelmäßige Vorlaufbetrieb wird am 01.09. auf dieser Strecke aufgenommen.

26.09.1971
Die Haltepunkte St.-Martin-Straße und Fasanenpark werden neu eingerichtet, der Haltepunkt Fasangarten wird wegen der Umbauarbeiten bis 27.05.1972 außer Betrieb genommen.

19.10.1971
Eroeffnung der ersten U-Bahn Kieferngarten - Goetheplatz

19.10.1971
Stillegung der Trambahn-Strecke durch die Ludwigs-/Leopoldstraße (Siegestor) nach Inbetriebnahme der ersten Münchner U-Bahnstrecke.

13.12.1971
Die Akku-Triebwagen der Baureihe ETA515 des BW München-Ost werden im Verkehr nach Erding und Deisenhofen durch ET420 ersetzt.


Ereignisse des Jahres 1972
01.01.1972
S-Bahn-Vorlaufbetrieb mit ET420 nach Dachau, ab 15.03.1972 nach Tutzing.

01.02.1972
Inbetriebnahme des neuen BW München-Steinhausen in einer ersten Ausbaustufe mit vier Hallengleisen, sechs Gleisen für die Innenreinigung und sechs Abstellgleisen.

14.04.1972
Die Verbindungsstrecken von Laim zur Abzw. Obermenzing sowie am 17.04. nach Abzw. Neulustheim werden in Betrieb genommen.

17.04.1972
Aufnahme eines internen Probebetriebes im Stammstreckentunnel mit ET420.

28.04.1972
Eröffnung der Münchner S-Bahn im Stammstreckentunnel und erster öffentlicher Pendelverkehr mit ET420 zwischen Hauptbahnhof (01.05. ab Hackerbrücke) und Ostbahnhof.

01.05.1972
Der Haltepunkt Weichselbaum wird aufgelassen, rund 1 km nordöstlich davon wird der neue Haltepunkt Neugilching eröffnet.

08.05.1972
Eroeffnung der U-Bahnlinie Muenchner Freiheit - Olympiazentrum

26.05.1972
Anläßlich der Einweihung des Großen Stadions mit dem Fußball-Länderspiel Deutschland - Sowjetunion wird der neue Bahnhof Olympiastadion erstmals mit der S-Bahn bedient.

27.05.1972
Vorübergehende Einstellung des Reisezugverkehrs zwischen Ostbahnhof und Ismaning. Der Haltepunkt Föhringer Kanal wird später nicht mehr in Betrieb genommen. Auch der Bahnhof Schleißheim wird für den Personenverkehr aufgelassen.

28.05.1972
Start des Verbundverkehrs mit Inbetriebnahme des gesamten S-Bahn-Netzes (rund 400 km und 101 ET 420/421) und Einführung des MVV-Tariefs. Erstmals in Deutschland geht ein S-Bahn-Netz an einem Stichtag in derartig großem Umfang in Betrieb.

28.05.1972
Die Linien S1 bis S6 verkehren mit ET420 und Linienzugbeeinflussung (LZB) im Mindestzugfolgeabstand von zwei Minuten durch den Stammstreckentunnel.

28.05.1972
Neueröffnung des Haltepunkts Leuchtenbergring sowie des Bahnhofs Oberschleißheim.

28.05.1972
Der erste Verbundfahrplan (MVV) tritt in Kraft.

26.08.1972
Während der XX. Olympischen Sommerspiele bis zum 11.09.1972 werden unter anderem zwei Sonderlinien der S-Bahn über den Nordring zum Olympiastadion eingesetzt.

01.10.1972
Aufnahme des vollen S-Bahn-Betriebes mit ET420 zwischen Grafrath und Geltendorf auch während der HVZ.

01.12.1972
Freigabe der 1. Klasse in der S-Bahn BR 420 aus Kapazitätsgründen (ab 1983 endgültig)


Ereignisse des Jahres 1973
01.02.1973
Rauchverbot in S-Bahnen BR 420

03.06.1973
Einführung des ganztägigen 20-Minuten-Taktes zwischen Moosach und Neubiberg (S1) sowie zwischen Pasing und Trudering (S4).

30.09.1973
Verlängerung Hohenbrunn- Kreuzstraße (S 1); S 3 nach Ismaning


Ereignisse des Jahres 1974
15.01.1974
Die BD München erhält von der DB-Hauptverwaltung den Auftrag, maßstäbliche Vorentwürfe für einen S-Bahn-Ausbau über den Südring zu erarbeiten und gemeinsam mit der MVV GmbH eine Verkehrsanalyse durchzuführen.

01.04.1974
Im "Münchner Stadtanzeiger" erscheint ein Artikel, in welchem der Entwurf des neuen Stadtentwicklungsplanes der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Darin ist erstmals die Forderung der LH München nach einer S-Bahn-Verbindung über den Südring enthalten. Als Befürworter setzen sich insbesondere Stadtbaurat Uli Zech und Joseph Ströbl von der "Süddeutschen Zeitung" für diese Lösung ein.

01.04.1974
Auslieferung von 13 weiteren S-Bahn-Triebzügen. Nunmehr sind 139 Einheiten vorhanden.


Ereignisse des Jahres 1975
30.05.1975
Verabschiedung des letzten Münchner Trambahnschaffners auf der Linie 29

01.06.1975
Verlängerung Deisenhofen- Holzkirchen (S 2)

22.11.1975
Verlaengerung der U-Bahn vom Goetheplatz zum Harras

23.11.1975
Stillegung der "vielbesungenen" Trambahn Linie 8. Danach Abbau der Strecke vom Sendlinger Tor durch die Lindwurmstraße. Die U-Bahn fährt jetzt zum Harras


Ereignisse des Jahres 1976
21.10.1976
Jubiläumsfeier 100 Jahre Münchner Trambahn

18.12.1976
Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Lochhausen - Olching


Ereignisse des Jahres 1978
28.05.1978
Integration des regionalen Omnibusverkehrs im Landkreis Muenchen in das MVV-System.

28.05.1978
Eröffnung der U-Bahn-Station Poccistraße


Ereignisse des Jahres 1979
27.05.1979
Integration des Busverkehrs im Landkreis Ebersberg

03.11.1979
Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Trudering - Haar


Ereignisse des Jahres 1980
01.01.1980
Integration des Busverkehrs im Landkreis Erding

01.06.1980
Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Olching - Maisach

01.06.1980
Integration des Busverkehrs im Landkreis Fuerstenfeldbruck

18.10.1980
Eroeffnung der U-Bahn Olympiazentrum - Neuperlach Sued

19.11.1980
Die U8-Eröffnung führt zur Aufgabe der Trambahn-Strecke vom Ostbahnhof nach Neuperlach (Linie 24) und der Trambahn-Strecke in der Augusten- / Tengstraße (Linie 7)


Ereignisse des Jahres 1981
31.05.1981
Eröffnung/Einführung der Wolfratshauser Strecke in die S-Bahn-Stammstrecke S7


Ereignisse des Jahres 1982
1982
Fahrradmitnahme in S-Bahn-Zügen (auch BR 420)

23.05.1982
Integration des Busverkehrs im Landkreis Bad Toelz/Wolfratshausen

13.09.1982
Integration des Busverkehrs im Landkreis Dachau


Ereignisse des Jahres 1983
16.04.1983
Verlaengerung der U-Bahn vom Harras nach Holzapfelkreuth

28.05.1983
Eroeffnung der U-Bahn (U1) Hauptbahnhof - Rotkreuzplatz

29.05.1983
Stillegung der Trambahn-Strecken Arnulfstraße - Goetheplatz - Silberhornstraße (Linie 17) und Hanauerstraße - Rotkreuzplatz - Nymphenburgstraße (Linie 4) im Zuge der U-Bahneröffnung U1 Rotkreuzplatz. Außerdem wird der Abschnitt Harras - Lorettoplatz stillgelegt


Ereignisse des Jahres 1984
1984
Kreuzungsfreier Ausbau S-Bahn-Station Leuchtenbergring (Vorfeld Ostbahnhof)

10.03.1984
Eroeffnung der U-Bahn (U5) Karlsplatz - Westendstrasse mit den wichtigen Stationen Theresienwiese und Messegelaende

10.03.1984
Inbetriebnahme Verbindungsgleis zur U6/3.

11.03.1984
Im Zuge der Eröffnung der U5 wird der Linienbetrieb der Trambahn über die Theresienhöhe eingestellt

03.06.1984
Integration des Busverkehrs in den Gemeinden Neufahrn und Erding, sowie im Landkreis Freising

15.09.1984
Der Abschnitt Harras - Lorettoplatz wird wieder durch die Trambahn Linie 26 befahren


Ereignisse des Jahres 1985
1985
Farbschema orange-kieselgrau statt blau-kieselgrau


Ereignisse des Jahres 1986
01.03.1986
Verlaengerung der U-Bahn vom Karlsplatz zum Odeonsplatz

09.07.1986
Einstimmige Grundsatzentscheidung des Stadtrats für den Erhalt der Trambahn


Ereignisse des Jahres 1987
1987
zweites S-Bahn-Gleis Freiham - Weßling (S 5)

02.11.1987
Inbetriebnahme der Wendeanlage Bf Buchenau (S4)


Ereignisse des Jahres 1988
1988
neues Farbschema orange-weiß 1. Münchner 420er (420 060)

1988
eigener Gleiskörper Haar- Zorneding (S4)

24.03.1988
Verlaengerung der U-Bahn von der Westendstrasse zum Laimer Platz

29.05.1988
Integration des Busverkehrs im Landkreis Freising und der DB-Strecke Freising - Moosburg

29.05.1988
Verlaengerung der S-Bahn von Maisach nach Nannhofen (S 3)

08.07.1988
Einstellung der Sonderfahrten zum Olympiastadion

25.09.1988
Eroeffnung eigener S-Bahn-Gleise Haar - Zorneding

28.10.1988
Eroeffnung der U-Bahn (U4) Laimer Platz - Arabellapark

28.10.1988
Verlaengerung der U-Bahn (U5) Odeonsplatz - Neuperlach Sued

Ende 1988
U-Bahn-Betriebshof: Erweiterung zur Technischen Basis.


Ereignisse des Jahres 1989
28.05.1989
Probebetrieb mit NS-Doppelstockwagenzug mit BR 120 auf der S 4 und im Regionalverkehr München - Augsburg (bis 24.6.)

29.10.1989
Verlaengerung der U-Bahn (U3) Implerstrasse - Forstenrieder Allee


Ereignisse des Jahres 1991
01.06.1991
Verlaengerung der U-Bahn (U3) Forstenrieder Allee - Fuerstenried West

01.06.1991
Erster Fahrgastbetrieb mit den neuen Straßenbahn-Gelenkwagen in Niederflurbauweise vom Typ R (3 Prototypen). Letzter Betriebstag der Trambahn-Strecke Fürstenried West - Harras (UStrab) wegen der Eröffnung der U3-Süd

02.06.1991
Tausch des östlichen Linienastes (Ostbahnhof - Ebersberg) von der S4 auf die S5


Ereignisse des Jahres 1992
10.02.1992
1. 420er im Flughafen-Design wird vorgestellt. (420 182)

15.05.1992
Eroeffnung der S-Bahn (S8) von Pasing zum neuen Flughafen

17.05.1992
Inbetriebnahme der Flughafen-S-Bahn Ismaning - Flughafen München II (S 8) mit umgebauten BR 420, danach Lieferung von 6 Neubauten der 7. Bauserie (420 424-430).

17.05.1992
Integration der DB-Strecken Grafing - Assling und Ebersberg - Tulling.

17.05.1992
Umbenennung des Bahnhofs Unterpfaffenhofen-Germering in Germering-Unterpfaffenhofen.


Ereignisse des Jahres 1993
23.05.1993
Verlaengerung der U-Bahn (U6) Holzapfelkreuth - Klinikum Grosshadern

29.05.1993
Stillegung der Trambahn-Strecke Lorettoplatz - Harras - Messegelände - Westendstraße im Zuge der U6-Verlängerung nach Großhadern. Damit ist der Südwesten Münchens "trambahnfrei"

12.09.1993
erster Einsatz von Doppelstockwagenganituren mit BR  111 im Regionaleilzugverkehr München - Augsburg (-Treuchtlingen)

20.11.1993
Stillegung der Trambahn-Strecken Scheidplatz - Hasenbergl / Harthof (UStrab) im Zuge der U2-Verlängerung Scheidplatz - Dülferstraße. Das verbliebene Restnetz umfaßt nur noch ca. 60 km

21.11.1993
Verlängerung der U-Bahn (U2) Scheidplatz - Duelferstrasse


Ereignisse des Jahres 1994
1994
Triebzüge der BR 420 bekommen das neue DB-Keks (Logo)

Mai 1994
Inbetriebnahme der ersten Beschleunigungsmaßnahme auf der Trambahn Linie 20

30.06.1994
Verlaengerung der U-Bahn (U6) Kieferngarten - Froettmaning


Ereignisse des Jahres 1995
01.07.1995
Feier 100 Jahre Elektrische Trambahn in München

28.10.1995
Verlaengerung der U-Bahn (U6) ueber die Stadtgrenze hinaus bis nach Garching-Hochbrueck


Ereignisse des Jahres 1996
1996
München erhält 6 S-Bahntriebzüge der 8.Bauserie (420 464-469) ausgestattet mit Indusi I60R PZB 90

01.06.1996
Wiedereinführung der Trambahn Linie 17 (Amalienburgstraße - Effnerplatz) mit erneuertem Teilstück Romanplatz - Arnulfstraße - Hauptbahnhof Nord

27.10.1996
Verlaengerung der U-Bahn (U2) Duelferstrasse - Feldmoching


Ereignisse des Jahres 1997
1997
1. Münchner 420ger (420 195) wird in der neuen Nahverkehrsfarbgebung ausgeliefert

Juni 1997
Auslieferung des letzten von 70 Trambahn-Serienwagen (Typ R2.2).

08.11.1997
Eröffnung der wiederhergestellten Osttangente Max Weber Platz - Ostfriedhof (Trambahn Linie 15/25).

09.11.1997
Verlängerung der U-Bahn (U1) Kolumbusplatz - Mangfallplatz


Ereignisse des Jahres 1998
23.05.1998
Verlängerung der U-Bahn (U1) Rotkreuzplatz - Westfriedhof

21.06.1998
Inbetriebnahme von Lichtsignalen im Bahnhof Daglfing.

13.11.1998
Bahnhof Sauerlach wird Haltepunkt.

28.11.1998
Eröffnung der zweiten S-Bahn-Linie (S1) zum Flughafen über die "Neufahrner Spange"


Ereignisse des Jahres 1999
29.05.1999
Verlängerung der U-Bahn (U2) Insbrucker Ring - Messestadt Ost (verzögert wegen des Busunglücks bei Trudering)

13.09.1999
Inbetriebnahme der Linie 16 zwischen Romanplatz und Sendlinger Tor als Verstärkung für die erfolgreiche Linie 17. Neue Wendeschleife am Stachus.

13.12.1999
Der erste von 20 neuen vierteiligen Straßenbahn-Gelenkwagen in Niederflurbauweise vom Typ R 3.3 wird der Presse vorgestellt.


Ereignisse des Jahres 2000
Frühjahr 2000
Im Laufe des Frühjahres nehmen die ersten neuen, vierteiligen "Jumbo-Trambahnen" vom Typ R 3.3 ihren Betrieb auf. Zunächst werden die ersten Wagen ausschließlich auf der Linie 20/21 eingesetzt, ab Herbst dann auch auf den Linien 19 und 27.

28.05.2000
Verlängerung der S8 über Pasing hinaus auf der Strecke der S3 bis nach Nannhofen. Die S3 Ostbahnhof - Nannhofen wurde eingestellt.

28.05.2000
Einführung 10-Minuten-Takt zwischen Ostbahnhof und Olching.

27.07.2000
Zertifizierung der Verbundgesellschaft nach DIN EN ISO 9001.

01.11.2000
Beginn der Einführung der ET 423.

05.11.2000
Inbetriebnahme der Beschleunigung der Linien 18 und 19. Im Abschnitt Hauptbahnhof - Lautensackstraße wird die Vorrangschaltung an den Ampelanlagen für die Trambahn in Betrieb genommen.

10.12.2000
Die neuen ET 423 verkehren planmässig auf der S8 (Nannhofen - Flughafen.


Ereignisse des Jahres 2001
23.02.2001
Die S4 wird 23.2. bis 26.2. komplett auf ET 423 umgestellt, anschließend sukzessive Umstellung der S7.

01.06.2001
Gründung S-Bahn München GmbH.

10.06.2001
Tausch des Ost-Linienastes (Ostbahnhof - Kreuzstrasse). Die S1 hat den neuen Linienweg Freising/Flughafen - Ostbahnhof, die S7 Wolfratshausen - Kreuzstrasse.

10.06.2001
Sukzessive Umstellung der S1 auf die neuen ET 423 bis zum 08.07.2001. In Neufahrn wird die Fahrzeugreihung in Richtung München geändert. Die Züge aus Freising kuppeln nun auf die Züge vom Flughafen.

10.06.2001
Eröffnung des neuen Bahnhofs Starnberg Nord (S6)

26.10.2001
Festveranstaltung der Stadtwerke München - Verkehrsbetriebe / MVG "125 Jahre Münchner Tram".

29.10.2001
Einführung der S20 als eigenständige S-Bahn-Linie. Die S20 fährt von Pasing über die "Sendlinger Spange" nach Mittersendling, mit Halt am Heimeranplatz (Westbahnsteig), und weiter über Solln nach Deisenhofen. Die Linie wird im Stundentakt betrieben. Bisher wurde die "Sendlinger Spange" nur für Verstärkerzüge im Berufsverkehr genutzt, die sogenannten "Siemenszüge".

30.10.2001
Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke München GmbH wird formell gegründet. Sie übernimmt ab 1.1.2002 den Betrieb von U-Bahn, Bus und Tram.


Ereignisse des Jahres 2002
19.01.2002
2/3 Umstellung der S2 auf die neuen S-Bahnen ET423.

28.04.2002
30 Jahre S-Bahn in München.

28.04.2002
Anlässlich dieses Tages wird der historische S-Bahn-Zug ET 420 001 vorgestellt, der an diesem Tag 1200 Fahrgäste in insgesamt 7 Rundfahrten "Rund um München" befördert.

28.05.2002
Jubiläum: 30 Jahre MVV.

10.06.2002
Inbetriebnahme des Seitenbahnsteiges am Heimeranplatz.

16.06.2002
Die S2 wird endgültig auf die neuen S-Bahnen ET423 umgestellt.

22.06.2002
Mit einem großen Geburtstagsfest im Olympiapark feiert der MVV sein 30-jähriges Bestehen.

15.12.2002
Umstellung der S6 auf die neuen S-Bahnen ET423.

19.12.2002
Eröffnung des S-Bahn München-Service-Centers am Münchner Hauptbahnhof.


Ereignisse des Jahres 2003
11.01.2003
Beginn der Bauarbeiten zur Kapazitätserhöhung der S-Bahn-Stammstrecke. Für die nächsten ca. 56 Wochen wird die Stammstrecke an den Wochenenden und während der Nächte komplett gesperrt.

21.06.2003
Umstellung der auf die neuen S-Bahnen ET423. Damit wurde die letzte Linie auf den Betrieb mit der neuen S-Bahn-Baureihe umgestellt. Die Altbau-Triebwagen ET420 verbleiben nur noch für wenige Kurse auf den Verstärkerzügen.

23.06.2003
Alle 204 im Regelbetrieb eingesetzten S-Bahn-Fahrzeuge ET 420 wurden durch neue ET 423 ersetzt.

29.06.2003
Jubiläum 100 Jahre Pasing - Herrsching.

13.09.2003
Offizielle Eröffnung des zweiten Streckengleises Giesing - Deisenhofen mit einer Parallelfahrt ET423 und ET420 001.

18.10.2003
Inbetriebnahme U-Bahnhof Georg-Brauchle-Ring.

Dezember 2003
Inbetriebnahme Umfahrung Berg am Laim.

14.12.2003
Inbetriebnahme der Zweigleisigkeit zwischen Giesing und Deisenhofen inkl. Modernisierung der Stationen.

14.12.2003
Die Tramlinie 12 wird zum Fahrplanwechsel am 14.12.2003 als letzte verbliebene Linie ins Beschleunigungsprogramm aufgenommen,


Ereignisse des Jahres 2004
25.01.2004
Vorübergehende Betriebseinstellung bei der Trambahn wegen "Schneeschaufelpingpong":

25.01.2004
Wegen eines neuartigen - in einer Meldung des Bayerischen Rundfunks als "Schneeschaufelpingpong" bezeichneten - Konkurrenzkampfes zwischen Straßenbahn und Räumdiensten wird vormittags für ca. 2 Stunden der komplette Straßenbahnbetrieb in München eingestellt. Etliche überwiegend private Räumdienste hatten die reichlich gefallene weiße Pracht von Straßen und Gehwegen fast überall geradewegs auf die Straßenbahngleise befördert, was am Maxmonument sogar zum Entgleisen des Wagens 2206 geführt hatte.

31.01.2004
Die ersten ET420 der 7. und 8. Bauserie werden nach Stuttgart abgegeben.

16.02.2004
Die Tunnelsperrungen an den Wochenende zur Ertüchtigung der Stammstrecke sind beendet.

25.03.2004
Mit 420-429 und 420 430 verlassen die letzten Einheiten der 7. ET420-Bauserie die bayrische Landeshauptstadt. Nur noch wenige Einheiten der 1. und 2. Bauserie fahren im Plandienst auf dem S8-Verstärker zwischen Ostbahnhof und Olching. Bis Mitte 2004 wird auch diese letzte Leistung auf die neue Baureihe ET423 umgestellt.

01.04.2004
Es wurde eine moderate Fahrpreisanhebung im Durchschnitt um 2,9% durchgeführt.

03.04.2004
Die Einschränkungen in der Stammstrecke an Werktagen zum Einbau der LZB sind ebenfalls beendet. Bis Mitte des Jahres 2004 werden noch Restarbeiten durchgeführt, die jedoch keine Betriebseinschränkungen benötigen.

01.05.2004
Neuregelung für Berufspendler zwischen München und Augsburg: AboPlusCard, einheitliches und verbundüber- greifendes Jahresabo. Gemeinsames Angebot vom Augsburger Verkehrsverbund (AVV), der Deutschen Bahn und dem MVV.

24.05.2004
Schließung der Taktlücken auf S2 Ost, ganztägiger 20-Minuten-Takt zwischen München und Deisenhofen.

27.08.2004
Um 21:30 Uhr wurde das alte Stellwerk der Stammstrecke mit dem H/V-Signalsystem nach 32 Jahren Betrieb abgeschalten. Bis zum 30.08. 4 Uhr werden die alten Signale abgebaut, das alte Stellwerk abgeklemmt und das neue Stellwerk mit den Ks-Signalen in Betrieb genommen.

31.10.2004
91. Münchner U-Bahnhof eröffnet: Der U-Bahnhof OEZ (Olympia-Einkaufszentrum) der U1 ging am 31. Oktober in Betrieb.

15.11.2004
Das DB KundenZentrum MVV wird neben der Poccistraße als neue Anlaufstelle für z.B. Bestellungen von MVV-Abos im S-Bahn-Zwischengeschoss Hauptbahnhof eröffnet.

12.12.2004
10-Minuten-Takt auf den Linien S3 und S5, nach Maisach, Germering-Unterpfaffenhofen, Zorneding und Deisenhofen.

12.12.2004
Neues Linienkonzept bei der S-Bahn und Nacht-S-Bahnen nach Petershausen.

12.12.2004
Neue Liniennummern, neue Fahrpläne, neue Strecken: das gesamte Münchner Busnetz wurde geändert. Das neue Netz wurde übersichtlich gestaltet, z.B. teilt die MVG nun das Busangebot in drei klar definierte Produkte mit einprägsamen Namen auf: MetroBus, StadtBus und TaxiBus.

12.12.2004
Offenlassung der S-Bahn-Station Mühlthal.


Ereignisse des Jahres 2005
2005
Sukzessive Inbetriebnahme moderner Zugzielanzeiger und Zugvoranzeiger an Stationen der S- und U-Bahn im Rahmen des Projektes DEFAS (2005).

April 2005
Erhöhung der Leistungsfähigkeit der U6 für einen Zugfolge- abstand von zwei bis drei Minuten sowie Inbetriebnahme des geklappten U-Bahnhofes Fröttmaning mit vier Bahnsteigkanten..

21.11.2005
Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Station Unterföhring inklusive zweigleisigem Streckenausbau in Tieflage.

11.12.2005
Neue S-Bahn-Linienführung: Die S4 Geltendorf wird zur S8. Die Bezeichnung S3 entfällt, die Verstärkerzüge der S3 werden in den Regelverkehr der S4 integriert. Somit wird die bisherige S8 Nannhofen zur S4 Mammendorf.

11.12.2005
Einführung des ganztägigen 20 Min-Takts auf der Linie S2 nach Dachau sowie eines 10 Min-Takts in der Hauptverkehrszeit. Auf der Linie S2 nach Petershausen gilt fortan ein ganztägiger 20/40-Min-Takt und ein 20 Min-Takt in der Hauptverkehrszeit.

11.12.2005
Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Station Untermenzing.


Ereignisse des Jahres 2006
04.03.2006
Betriebseinstellung wegen extremer Schneefälle:

bis 09.03.2006
Am Samstag, den 04.03.2006 wurde wegen extremer Schneefälle der Straßenbahnbetrieb in München komplett eingestellt. Am Montag, 06.03. wurde zunächst auf der Linie 15 der Betrieb wieder aufgenommen. Da sich die Räumarbeiten schwierig gestalteten, wurde sogar ein Schneepflug von der Verkehrs-AG Nürnberg ausgeliehen. Je nach Räumfortschritt ging Linie um Linie wieder in Betrieb bis am 9. März vormittags mit Freigabe des Abschnittes Lautensackstraße - Gondrellplatz der Betrieb wieder in vollem Umfang aufgenommen werden konnte. mehr

01.04.2006
Das Angebot für Berufspendler zwischen München und Augsburg - die AboPlusCard, ein einheitliches und verbund- übergreifendes Jahresabo, wurde auf die bayernweiten DB-Strecken ausgeweitet, z.B. auch auf die Städte Landshut, Regensburg, Ingolstadt, Rosenheim usw.

29.05.2006
Eröffnung der Bahnsteigerweiterung in der U-Bahn-Station Marienplatz.

09.06.2006
Zu den WM Spielen (09.06. - 09.07.2006) in München sowie während der gesamten WM wurden in München umfangreiche Verstärkungsmaßnahmen bei S- und U-Bahn realisiert. Es konnte eine reibungslose Beförderung aller Fußballfans während der gesamten WM gewährleistet werden.

13.06.2006
Die S-Bahn München bietet im DB-Reisezentrum Ostbahnhof ein eigenes S-Bahn Kunden-Center in dem Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

10.09.2006
Hunderttausende von Gläubigen machten sich auf den Weg, um mit Papst Benedikt XVI. zu feiern. Insbesondere die Papstmesse am Sonntag, 10. September auf dem Freigelände der Neuen Messe München war eine der größten Veranstaltungen - auch für die Verkehrsunternehmen im MVV, die es je gegeben hat.

14.10.2006
Eröffnung der 4,4 km langen Verlängerung der U-Bahn-Linie U6 von Garching-Hochbrück nach Garching-Forschungszentrum mit den neuen Bahnhöfen Garching und Garching Forschungszentrum im Rahmen eines Festaktes. Die Baukosten (netto) betrugen 161 Mio. €.

10.12.2006
Einführung des 5-Minuten-Takts auf der U2 zur Messestadt Ost in der Hauptverkehrszeit.


Ereignisse des Jahres 2007
28.10.2007
Eröffnung der 2,2 km langen Verlängerung der U3 vom Olympiazentrum zum Olympia-Einkaufszentrum.


Ereignisse des Jahres 2008
13.09.2008
Erstmals verkehrt planmäßig ein Hybridbus. Er verkehrt auf der MVV-Regionalbuslinie 210 zwischen Taufkirchen und Neuperlach Süd.


Ereignisse des Jahres 2009
12.12.2009
Eröffnung der Tram 23 Münchner Freiheit - Schwabing Nord mit den Haltestellen Potsdammer Straße, Parzivalplatz, Am Münchner Tor, Anni-Albers-Straße, Domagkstraße.

13.12.2009
Inbetriebnahme der neuen S-Bahn Haltestelle "Hirschgarten". Die neue Station an der Friedenheimer Brücke zwischen Laim und Donnersberger Brücke ist der erste neue Haltepunkt auf der Münchner Stammstrecke seit 1972.


Ereignisse des Jahres 2010
11.12.2010
Mit der Eröffnung der zwei neuen U-Bahnhöfe der U3 "Moosach St.-Martins-Platz" und "Moosach" wird das MVV-Netz noch enger geknüpft.


Ereignisse des Jahres 2012
15.07.2012
Am Sonntag 15. Juli 2012 feierte der MVV unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude seinen 40. Geburtstag: im Verkehrszentrum des Deutschen Museums.


Ereignisse des Jahres 2013
Dezember 2013
Ausgewählte MVV-Fahrscheine können einfach und bargeldlos mit dem Smartphone als MVV-HandyTicket gekauft werden. So wird das Handy zum eigenen Fahrkartenautomaten, und ein lang gehegter Wunsch vieler Fahrgäste geht hiermit in Erfüllung.


Ereignisse des Jahres 2014
Dezember 2014
Mit einem großen Fest wird die Elektrifizierung der Linie A von Dachau nach Altomünster und die Integration in die Linie S2 gefeiert. Dadurch ergeben sich regelmäßige umsteigefreie Verbindungen zwischen Altomünster und dem Münchner Marienplatz mit einer Fahrzeit von etwa einer Stunde. Einige Fahrten der S2 werden jetzt in Dachau geflügelt.

Dezember 2014
Mit der Integration dreier MVV-Regionalbuslinien im Landkreis Kelheim in das Tarifgebiet des MVV findet zum ersten Mal seit der Gründung des MVV eine Erweiterung des Verbundraumes statt.


Ereignisse des Jahres 2015
Dezember 2015
Die Integration des „Filzenexpress“ zwischen Tulling und Wasserburg (Inn) Bahnhof im Landkreis Rosenheim in den MVVwird mit einem großen Fest gefeiert. Damit wird erstmals seit 1992 wieder eine Schienenstrecke in den MVV integriert. Für die Fahrgäste bedeutet die Verbunderweiterung, dass sie künftig mit einem Ticketpreis günstiger bis München und im gesamten MVV-Raum fahren können.

Dezember 2015
Die NachtBus-Linien der MVG sind ein Erfolgsmodell. Neben der Neuordnung der Liniennummern wird das Angebot vor allem im Münchner Osten mit einer verlängerten und zwei gänzlich neuen Linien erheblich ausgeweitet. Außerdem verkehrt am Wochenende erstmalig eine Linie im attraktiven 15-Minuten-Takt.

Dezember 2015
Die Expressbuslinie X900 geht an den Start. Gemäß dem Motto „schnell – bequem – direkt“ fährt der MVV-Expressbus von Starnberg Nord über Gilching-Argelsried nach Fürstenfeldbruck und Buchenau. Von Kreisstadt zu Kreisstadt ist man dank weniger Zwischenstopps nur ca. 33 Minuten unterwegs. Zum ersten Mal in der Geschichte des MVV verbindet damit eine Expressbuslinie nicht nur zwei Landkreise, sondern zugleich drei S-Bahnlinien miteinander.

Dezember 2015
Der Landkreis Starnberg baut das Busangebot erheblich aus. Neben der Expressbuslinie starten weitere 11 neu konzipierte Regionalbuslinien mit einem stark verbesserten Angebot, durchgehender Taktung, neue Linienführungen und/oder erstmaligen Busverkehren in Gemeinden.

Dezember 2015
Erstmals Regelbetrieb mit Hybridbussen im MVV-Regionalbusverkehr. Die Linie 840 im Landkreis Fürstenfeldbruck wird künftig ausschließlich mit drei modernen Hybridbussen bedient.


Ereignisse des Jahres 2016
März 2016
Zwischen März und Oktober wird bei der Linie 958 von Tutzing nach Andechs ein Fahrradanhänger mitgeführt, um den Fahrradfahren eine bequeme Fahrt zu ermöglichen. Damit ist zum ersten Mal eine Fahrradmitnahme im Bus möglich. Mit wenig Kraft und Aufwendung werden die Fahrräder schnell transportiert. Das Angebot wird es auch in den folgenden Jahren geben.


Fortsetzung folgt ... :-)

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