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Die Bahnstrecke KBS 931 "München - Freising - Landshut - Plattling - Passau"

Der Abschnitt von München nach Landshut wurde von der "Königlich privilegierten Aktiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen" erbaut und ging am 3. November 1858 in Betrieb. Die Teilstrecke von Plattling nach Passau, ebenfalls von der "Königlich privilegierten Aktiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen" erbaut, ging am 20. September 1860 in Betrieb. Am 15. Oktober 1875 wurde das Teilstück Pilsting - Plattling und am 15. Mai 1880 das Teilstück Landshut - Pilsting fertiggestellt.

Der elektrische Betrieb auf der Strecke begann im Abschnitt München - Freising am 28. September 1925 und im Abschnitt Freising - Landshut am 3. Oktober 1925. Auf dem übrigen Teil der Strecke begann der elektrische Fahrbetrieb erst am 25. Mai 1976.

Der Fahrbetrieb
Bis Dezember 2009 verkehrten auf der Strecke Regional-Express-Züge (RE) im 2-Stunden-Takt. Die Züge verkehrten als Wendezüge mit einer Lok der Baureihe 111 mit 2 Doppelstockwagen und 2 n-Wagen. Die Züge wurden zu den Hauptverkehrszeiten und am Wochenende mit Doppelstockwagen und n-Wagen verstärkt.
Ebenfalls im 2-Stunden-Takt verkehrte eine Regionalbahn (RB). Diese Wendezüge wurden aus Loks der Baureihe 143 und 4 - 5 n-Wagen gebildet. Die Züge der Regionalbahn endeten bzw. begannen allerdings teilweise in Freising oder Landshut.
Vom BMW-Werk in Dingolfing verkehren ebenfalls etliche Güterzüge über Landshut nach München und Regensburg.

Ab dem 13. Dezember 2009 verkehrt auf der Strecke im Personenverkehr ausschließlich der Donau-Isar-Express, der München im Stundentakt mit Landshut, Plattling und Passau verbindet. Betreiber des Donau-Isar-Express ist die DB-Regio. Es kommen Triebzüge der Baureihe ET 440 (Alstom Coradia LIREX) zum Einsatz. Der bislang eingesetzte Regionalexpress und die Regionalbahn werden damit wegfallen.

Aufgrund einer fehlenden Zulassung der neuen Triebzüge durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), wegen Problemen bei den Bremsen, kam es zu Verzögerungen. Eine kleine Feder, die automatisch dafür sorgen soll, dass sich die Bremsbacken entsprechend ihrem Verschleiß nachstellen, versagt immer wieder. Laut EBA gab es noch weitere Probleme mit dem Fahrzeug. Der Fahrbetrieb auf der Strecke musste über den 13. Dezember hinaus mit dem alten Wagenmaterial durchgeführt werden. Die vierteiligen Triebzüge wurden am 5. März und die fünfteiligen Triebzüge erst am 8. März 2010 vom EBA für den Fahrgasteinsatz freigegeben. Am 26. April fand dann endlich die Jungfernfahrt des ersten, auf den Namen "Passau" getauften Zugs statt. Ab Sommer sollen die neuen Triebzüge dann im Regelbetrieb eingesetzt werden.
Gebaut wurden die neuen Fahrzeuge im Fertigungswerk des Fahrzeugherstellers Alstom in Salzgitter. 12 Züge hat die DB Regio für den Betrieb des Donau-Isar-Express bestellt.

Besonderheiten
Als im Frühjahr 1997 der Bayern-Takt eingeführt wurde, gabs auf der Strecke München - Passau, unter dem Motto "Brotzeit im Bayern-Takt", vom 1. bis zum 19. April 1997 ausgewählte Züge, die den Speisewagen der Passauer Eisenbahnfreunde e. V. mitführten. Hier die Speisekarte (*.pdf)

Streckenverlauf

München Hbf
München-Moosach
Feldmoching
Freising
Moosburg
Landshut (Bay) Hbf
Wörth (Isar)
Dingolfing
Landau (Isar)
Wallersdorf
Plattling
Osterhofen (Niederbayern)
Vilshofen (Niederbayern)
Passau Hbf
aus der Presse
Bilder der Strecke
Rund um die Strecke


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